Hallo meine Lieben,
jetzt beginnt wieder die Zeit, in der ihr euch darüber den Kopf zerbrecht, ob ihr auch ins Ausland gehen wollt. Langsam setzt man sich mit dem Gedanken auseinander und surft mal ein bisschen im Internet, um auf zahlreichen Blogs von Austauschschülern zu landen, die sich alle schon einmal in das Abenteuer gestürzt haben.
Jeder ist unsicher am Anfang. Das ist auch normal.
Doch je mehr man sich informiert und die großen Möglichkeiten entdeckt, die sich einem im Ausland bieten, geschiet es:
Man verliebt sich Hals über Kopf in die Idee in einem fremden Land zu leben.
So ging es mir zumindest :)
Deshalb möchte ich allen zukünftigen Austauschschülern dabei helfen sich zu orientieren.
Mein größter Tipp ist nach wie vor die Jugendbildungsmesse. Hier bekommt man einen super Überblick über alle Austauschorganisationen und ihre verschiedenen Angebote. Auf der Website findest du auch einen Termin bei dir in der Nähe.
Super gerne würde ich DICH auch persönlich beraten. Als Austauschschülerin 2013/2014 in Nova Scotia, Kanada habe ich alle Stationen durchlaufen, die dich erwarten werden als potenziellen Austauschschüler.
Selbst wenn du dir noch unsicher bist, kein Problem, ich teile meine Erfahrungen gerne mit dir.
Um einen Eindruck von meinem Auslandsjahr in Kanada und auch dem meiner Freundin Kathy in Irland zu bekommen, kannst du unseren Blog gerne durchforsten. Unter den Labels auf der rechten Seite findest du bestimmt auch einige interessante Posts in der Rubrik "Vorbereitung", die dich aktuell betreffen.
Es würde mich unglaublich freuen, wenn DU mir schreiben würdest, falls dieser Post genau auf DICH zutrifft. :)
exchange.life13@gmail.com oder hier in die Kommentare
Eine Sache möchte ich noch loswerden:
Meine 5 Monate in Kanada waren die besten Monate, dich ich je hatte!
Ich freue mich!
Alles Liebe,
Mia
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Montag, 20. Oktober 2014
Mittwoch, 11. Juni 2014
Fakten, die du als Austauschschüler in Kanada wissen solltest
Kanada war für mich die perfekte Wahl für ein gelungenes Auslandsjahr! Deshalb würde ich es jedem weiterempfehlen.
Ich selber war in Nova Scotia, einer Halbinsel ganz im Osten Kanadas. Alle meine Erfahrungen basieren auf meinem Leben dort. Wundert euch deshalb nicht, wenn ihr in anderen Teilen von Kanada unterschiedliche Erfahrungen gemacht habt. :)
Hier ein paar Fakten, was euch so erwarten wird, wenn ihr euch auf kanadischem Boden in euer Abenteuer stürzt:
1. Höfliche, nette, herzliche und gastfreundliche Menschen
Ganz anders als Deutsche, die kein Blatt vor den Mund nehmen, sind Kanadier darauf bedacht seinem Gegenüber immer freundlich und nett gegenüber zu treten. Sie werden dich immer nett wirkommen heißen und dir sehr gerne viel von ihrem Land zeigen.
Außerdem kannst du dir sicher sein, dass dich deine kanadischen Freunde sehr wertschätzen. Sie sind sehr interessiert an dir und werden dir auch noch oft sagen, wie sehr sie dich vermissen und du fehlst, nachdem du schon wieder zuhause bist. Rundum, sie sind die liebenswürdigsten und angenehmsten Menschen, die ich kenne, von denen man sich als Deutscher auch gut mal eine Scheibe abschneiden kann.
Ein ganz wichtiger Punkt ist es, immer Danke zu sagen und zu zeigen, wie sehr man wertschätzt, was die Leute für einen tun. Man kann nie oft genug Danke sagen!
2. Direktheit kann dir zum Verhängnis werden
Das meine ich jetzt absolut nicht böse, aber meine Gasteltern hatten damit ein Problem, weil das im totalen Gegensatz zu Kanadiern steht. Ich schätze mal, dass ich wahrscheinlich auch noch direkter bin, als manch anderer Deutscher. Das liegt aber an meiner Erziehung und nicht daran, dass ich Unhöflich bin. Das haben meine Gasteltern auch verstanden und konnten am Ende besser damit umgehen. Außerdem habe ich mich in der Hinsicht sehr gebessert!
3. Ein fantastisches International Programm
Hier kann ich nur von dem Nova Scotia International Student Program sprechen. Ich bin so unglaublich froh, so tolle Homestay coordinatoren gehabt zu haben. Es war total ungezwungen mit ihnen zu reden, wenn man Probleme hatte oder einfach nur Lust zum Plaudern hatte. Desweitern wurden jeden Monat eine Aktivität für uns organisiert, wo wir auch unsere kanadischen Freunde einladen durften. Sehr gelungenes Programm!
4. Atemberaubende Landschaft
Ihr kennt meine Bilder vor dem tiefenblauen Ozean. Es ist einfach wunderschön so viel Wasser um sich herum zu haben, denn auch auf dem Land befinden sich unendlich viele Seen!
Einen Ort, den man unbedingt in Kanada gesehen haben sollte, sind die Niagara Wasserfälle, bei denen ich mit meiner Austauschorganisation Xplore am Anfang meiner Reise war (hier zum Post!)
Allgemein ist Kanada für seine wunderschöne Landschaft bekannt. Ich bin mir sicher in anderen Teilen dieses Landes gibt es genauso schöne Ecken.
5. Freunde aus aller Welt finden
Kanada ist ein beliebtes Ziel für Jugendliche aus der ganzen Welt. Vor allem Schüler aus südamerikanische Ländern kommen hier her, um das erste Mal in ihrem Leben Schee zu sehen (sie haben das ganze Jahr hindurch eine ähnliche heiße Temperatur).
Stellt euch darauf ein, dass es viele Internationals geben wird. Man kann sagen, dass das schlecht ist, da man nur einer unter vielen ist, doch ich teile diese Meinung nicht. Wir hatten über 30 Internationals und jeder war mit jedem befreundet. Deshalb war das wie eine große Familie. Trotzdem hatte auch jeder Kanadier als Freunde, manche mehr und manche weniger. Für manche Internationals ist es auch ein bisschen schwierig sich mit den Kanadiern anzufreunden, da diese selten von alleine auf dich zukommen. Doch keine Sorge, man hat ja noch so viele andere Menschen aus der ganzen Welt, mit denen man sich anfreunden kann und die dich auch unbedingt kennen lernen wollen! :)
6. Dein Leben landet auf Facebook
Vielleicht ist es auch für den ein oder anderen normal sein ganzes deutsches Leben auf Facebook zu posten und alles mit seinen Freunden dort zu teilen; für mich war es das nicht. Wenn ich Ereignisse oder Bilder mit Freunden teilen möchte, dann schreibe ich sie meistens persönlich über WhatsApp an. Kanadier hingegen posten oft sehr viele Bilder und tolle Erlebnisse, die sie hatten. Gerne auch mal nicht die hübschesten Bilder, solange es an eine gute Zeit erinnert. Viele haben tausende Alben, die sie seit Jahren mit Fotos auffüllen. Also stell dich darauf ein, dass viel von dir gepostet wird, nicht nur von Kanadiern sondern auch von deinen International Freunden. Dagegen bist du irgendwie machtlos hahaha
7. High school feeling
High school ist ganz anders als die deutsche Schule. Ja, auch viel cooler!
Warum? Für mich war es das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Engagement, dass die Schüler in ihre Schule gesteckt haben. Außerdem gibt es so viele Sportteams, die fast wie zu einer Familie werden, da man sehr viel Zeit im Training und bei Tournaments mit diesen Leuten verbringt. Jede Schule hat auch ein Maskottchen. Bei uns war es der Viking.
Man hat einfach das Gefühl, dass die Schule nicht nur ein Ort zum Lernen ist, sondern auch um ein Ort um eine tolle Zeit mit anderen zu verbringen. Man opfert gerne einmal in der Woche seine Mittagspause auf, um mit anderen Freunden einem School club beizutreten und sich zu engagieren.
Und wer hat schon nicht gerne einmal im Monat einen School dance, wo alle Spaß zusammen haben? Das alles verbindet viel mehr mit der Schule.
8. Hockey wird dein neuer Lieblingssport
Hockey hat hier ungefähr den gleichen Stellenwert wie Fußball in Deutschland. Die meisten lieben es abgrundtief. Allerdings gehen nicht nur gerne Jungs zu Hockeyspielen, sondern vor allem Mädels. Warum? Ganz einfach! Hockeyspieler haben ein hohes Ansehen in der High School und somit auch eine große Auswahl an Interessentinnen...
So mancher Hockeyfanatiker kommt sogar zu jedem Hockeyspiel seiner Mannschaft und hat eine Jahreskarte für den ice rink.
9. Nur 4 Schulfächer statt 14
Wenn man nur wenige Fächer hat, dann fällt es leichter sich darauf zu konzentrieren, vor allem, da man jedes Fach täglich hat. Das läuft so ab:
Du hast 5 Stunden Unterricht täglich und eine Stunde Mittagspause.
An Tag A hast du ein Fach zweistündig, und zwar eine Stunde vor und eine nach der Mittagspause. Auf diese Weise musst du nie zu lange am Stück in einem Fach sitzen.
Das Fach, welches du am Tag A vor der Doppelstunde hattest (also 2nd period) hast du an Tag B als Doppelte usw.
Die Reihenfolge der Fächer ändert sich nie, sodass du immer weißt, dass du z.B von Subject D zu A, dann Subject B und C gehen musst.
Ich hoffe sehr, dass das nicht zu schwer nachzuvollziehen war. :)
10. Verbringe viel Zeit mit der Familie
Ich glaube, dass die Leute gerade in Nova Scotia sehr familienbezogen sind. Viel wert wird darauf gelegt, dass man als International Teil am Familienleben hat.
Deshalb empfehle ich jedem auf seine Gastfamilien einzugehen und Interesse an ihnen zu zeigen. Ein Grund weshalb Familien Gastschüler aufnehmen ist, da sie gerne eine neue Kultur kennen lernen wollen.
11. Das Leben ist amerikanisch angehaucht
Viele Produkte kommen aus Amerika und sind deshalb gar nicht richtig kanadisch. Auch der Häuserbau ist ähnlich wie in Amerika. Die meisten Geschäfte kommen aus Amerika und die öffentlichen Toiletten sind die Gleichen! Hahaha
Vergleiche Kanada jedoch niemals mit den USA! Das mögen sie gar nicht, denn Kanadier haben eine ganz andere Mentalität und auch das Staatssystem ist anders.
Nein, Amis sind nicht die besten Freunde der Kanadier. Aber psst... das sagt ja keiner so richtig; man will ja schließlich nicht unhöflich sein ;)
11. Sparfüchse
Coupons und Angebote wie 4 für 3 sind der Renner. Generell alle Angebote, bei denen man Geld sparen kann. Kataloge werden durchforstet und wenn dann mal etwas günstiger ist, dass man vielleicht gar nicht so unbedingt braucht, wird es trotzdem gekauft, denn man weiß ja nie wie schnell es wieder im Angebot ist.
-> Heute sind 20 Seifen zum Angebot von 15 zu verkaufen? Perfekt! Dann wird das sofort geholt. Dabei 5 $ zu sparen macht ja schon einen großen Unterschied! Dann ist man auch gleich für die nächsten 2 Jahre mit Seife versorgt. ;)
13. Ahornsirup zu allem
Ein Klichee, dass ich bestätigen kann. Man isst "Maple syrup" zu allem. Pancakes und Waffeln sind das beste Beispiel. Doch tatsächlich hat mich meine beste Freundin auch schon dazu ermutigt es mal mit Pommes zu probieren. Ich kann euch sagen: Das schmeckt auch gar nicht so schlecht!
P.S.: Beachte nicht, dass Ahornsirup sehr, sehr, sehr viele Kalorien hat. ;)
13. Just Dance!
Selbst als Junge bist du auf kanadischen Hauspartys immer am Just Dance tanzen, was extrem lustig ist. Da ist es auch nicht so schlimm, wenn man eigentlich nicht tanzen kann, solange man Spaß hat und sich vielleicht doch ein bisschen zum Affen macht. Mach einfach mit und denke: Who cares?!
14. Große Grundstücke, aber keinen Garten
Tatsächlich habe ich nicht ein Mal einen richtigen angelegten Garten mit Beeten gesehen. Selbst Blumen werden nicht angepflanzt. Zumindest ist mir nichts aufgefallen. Dafür hat jedes Haus ein großes Grundstück mit viel Gras, da das Land in Nova Scotia nicht so teuer ist. Da leben ja nicht so viele Menschen.
15. Keine öffenlichen Verkehrsmittel
Jaja, wir Deutsche sind in dieser Hinsicht schon einen Luxus gewöhnt. In der Stadt fährt jede paar Minuten ein Bus oder Bahn und auf dem Land exestieren zumindest Busse (ungeachtet wie oft sie fahren).
Tatsächlich gab es meiner 7.000 Einwohner-Stadt keinen einzigen öffentlichen Bus (nur die gelben Schulbusse). Wie kommt man denn dann von einer Stelle zur anderen ohne eigenes Auto? Deine Eltern sind deine ständigen Chauffeuere. Nicht so toll für Internationals, da Gasteltern sie oft nicht so gerne überall hinfahren. Dann bleibt dir nur eines übrig: Taxi nehmen! Auch wenn das auf Dauer ziemlich teuer werden kann, bleibt es doch oft die einige Mögichkeit.
Für meine beste Freundin war es das erste Mal, dass sie Bus gefahren ist, als wir gemeinsam in Halifax (Hauptstadt von NS) mit meinen Eltern waren. Dabei ist sie schon 16 Jahre alt. :D
Züge hat man in Nova Scotia noch nie gesehen. In diesem Punkt sind sie wohl doch etwas zurückgeblieben.
Gut, jetzt muss man sagen, dass es all die Sachen in den Großstädten Kanadas gibt. Das versichere ich euch.
16. Autofahren mit 16
Die Sache mit dem Autofahren ist super praktisch im Hinblick auf die Tatsache, dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Freunde mit Auto sind so ziemlich das Praktischste, dass du haben kannst.
17. Party machen ohne Alkohol
Lassen wir einmal außen vor, dass es dir aus Austauschschüler sowieso ausdrücklich verboten ist zu trinken (Wenn du es tust, dann sei dir der Konsequenz bewusst, dass du dafür nach Hause geschickt werden kannst).
Worauf ich hinaus will ist, dass, ganz anders als in good old Germany, das Alkoholtrinken erst ab 19 erlaubt ist. Deshalb ist es Kanadiern gesetzlich nicht erlaubt auf High school partys zu trinken. Ob das eingehalten wir oder nicht? Naja, eher letzteres.
18. Der gelbe Schulbus
Den gibt es auch hier! Noch so etwas amerikanisches ;)
Ob dieser Bus nun so sicher ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. Gesagt werden muss, dass in ihm viele Kinder täglich zur Schule gefahren werden; und zwar ohne Gurt. Ja ich weiß, in Deutschen Bussen gibt es auch keine Gurte, aber die sind auch nicht mit den Kanadischen zu vergleichen.
Biegt dein Busfahrer mit den gelben Bussen nämlich um die Ecke und du sitzt am Rand einer Sitzbank, dann halte dich besser gut fest, damit du nicht in den Mittelgang fällst.
Deinen Busfahrer wird du beim Namen kennen und er dich wahrscheinlich auch. Schießlich holt er dich auch jeden Morgen vor deiner Haustür ab und bringt dich nach der Schule wieder nach Hause. Hast du den Bus allerdings verpasst, dann sieht es schlecht aus.
Hier kommst du zum Foto vom Schulbus.
19. Schneefrei!
Oh wie sehr wir es doch alle liebten, wenn wir morgens aufwachten, die Schulwebsite checkten und dann wieder weiterschlafen durfen, da die Schule ausfiehl. Es lag zu viel Schnee nach einem Schneesturm auf der Straße, dass sich zu Glatteis entwickeln konnte. Wie ich schon sagte sind die Busse nicht so sicher, weshalb aus diesem Grund der Unterricht öfter gecancelt wird. Wie häufig? Im Durchschnitt vermute ich fast jede Woche in den Wintermonaten.
20. Extra süß bitte!
Kanadiern können es gar nicht zuckerig genug haben. Da kommt in alles noch Mal extra Zucker hinein. Kastenkuchen ist doch jedem bekannt oder? Für jeden Deutschen ist klar: Das ist Kuchen. Nicht so für Kanadier, denn diese verteidigen ihr "bread".
Hier kann man auch noch sagen, dass es gar kein richtiges Brot gibt. Man isst immer nur Toast. :)
Eines der merkwürdigsten Dinge, die ich in Kanada gegessen habe, war süße Pizza. Ich meine es ernst. Der Pizzateig war so süß!
Auch bei Tim Hortons findet man nichts ohne viel Zucker. Das einzigste Getränk ohne ist einfacher Kaffee. Der ist allerdings viel zu langweilig zum Bestellen bei so vielen Variationen von "Kaffespezialitäten". ;)
21. Tim Hortons ist der Hit
Diese Kette, die wie Starbucks ist, ist der beliebteste Treffpunkt mit deinen Freunden. Jeder findet dort etwas, dass ihm schmeckt. Über "Tim's", wie es Kanadier liebevoll nennen, habe ich einmal einen Post geschrieben. Am beliebtesten bleibt der Iced cap und das verdient! Der cappuchino ice slushy schmeckt wirklich gut. Natürlich mit schön viel Zucker, ist ja klar.
Unsere kleine Stadt mit 7.000 Einwohnen hatte drei Tim's, was vielleicht nach viel klingt, jedoch perfekt ist, da es nie sehr sehr weit zu dem nächsten ist.
Außerdem ist es wirklich nicht teuer. Man bekommt schon für 1 Dollar einen Becher Kaffee.
Wichtig zu sagen: Es ist ein kanadisches Unternehmen und natürlich viel besser als Starbucks. ;)
22. Gefiltertes Leitungswasser
In meinen ganzen 5 Monaten habe ich ein einziges Mal Sprudelwasser getrunken! Das war auch nur in einem Restaurant. Erst hatte mich der Kellner gar nicht richtig verstanden, was für Wasser ich da jetzt haben möchte. Das was ich dann serviert bekommen habe war wirklich nicht lecker. Es schmeckte total salzig und überhaupt nicht wie deutsches Wasser.
Zuhause hatten wir am Kühlschrank einen Wasseranzapfer, wo das Wasser schon gefiltert raus kommt. Ansonsten habe ich oft noch gesehen, dass solche großen Wasserkanister in der Küche aufgestellt waren, wie man sie immer beim Arzt sieht.
In vielen Restaurant bekommt man auch Wasser umsonst! Nur muss man allerdings aufpassen, da es oft nicht gefiltert ist und chlorhaltig schmeckt.
23.Der Wind weht dir um die Ohren
Da Nova Scotia eine Halbinsel ist, wo man niemals mehr als 50 km weit weg vom Ozean ist, weht der Wind immer. Manchmal heftiger als an anderen Tagen. Spaßig wird es dann, wenn Schnee hinzu kommt. Der ist so pulverig, dass er vom Wind durch die Luft geweht wird. Wer liebt es denn nicht im Winter eigentlich -5°C zu haben und dann aber noch einen schönen kalten Wind dazu zu bekommen, der dir die Außentemperatur auf -15°C runterkühlt?!
Trotzdem fühlen sich solche Temperaturen nicht so kalt an, wie man es sich denkt. Das liegt daran, dass der Wind anders als in Deutschland ist.
24. Peanutbutter
Neben Ahornsirup lieben Kanadier auch Erdnussbutter. Diesen stellt man auch gerne Mal in einer Auflaufform kalt, schneidet ihn in Stücke und isst es als kleinen Snack nebenbei. Allgemein werden Nachtische gerne mit Peanutbutter verfeinert.
25.Nachos
Kanada liegt ja gar nicht so weit entfernt von Mexico; zumindest für nordamerikanische Verhältnisse. Deshalb ist eines der beliebtesten Urlaubsziele genau dieses Land!
Vielleicht genau deshalb liebt man Nachos mit Dipp. Oder normale Chips mit Dipp. Egal, hauptsache Chips mit Dipp, denn das ist ein guter Snack für abends.
Hier am besten Nachos mit Käse im Ofen überbacken. Hmmmm....
26. Fahrräder
Man könnnte meinen, dass kein Kanadier ein Fahrrad besitzt, denn niemand fährt es. Tatsächlich hatten meine Gasteltern zwei Mountainbikes in der Garage stehen, jedoch habe ich sie nie damit fahren sehen. Wenn es schon keine öffenlichen Verkehrsmittel gibt könnte man eigentlich Fahrräder benutzen, um sich ohne Auto fortzubewegen...
27. Zuhause ist es am schönsten + Netflix
Wenn du die Wahl hast zuhause zu bleiben oder doch lieber raus zu gehen, dann entscheiden sich Kanadier meistens für ersteres. Denn was gibt es schöneres als vor dem warmen Kamin zu sitzen und sich mit einer Schüssel Mikrowellen-Popcorn einen Film anzuschauen?
Netflix wird dein bester Freund bei verschneiten Wintertagen. Das ist eine Website auf der man sich, gegen einem monatlichen Betrag, jeden Film anschauen kann . Hier liegt es nahe, dass Kanadier super oft und gerne "movies" schauen. Für mich schon fast zu viel, denn es verging keine Woche, in der ich nicht einen Film mitgeguckt habe...
28. Nationalhymne
Jeden Morgen, bevor die erste Schulstunde beginnt, steht jeder Schüler an seinem Platz auf und hört sich die kanadische Nationalhymne an. Keiner spricht, alle bleiben stehen. Das gehört zum Anstand.
Manchmal werden auch lustige Versionen abgespielt, damit ein bisschen Abwechslung herrscht. Hier habe ich euch eine Version der Hymne herausgesucht. Beim Anhören bin ich wieder so stolz in diesem Land gelebt zu haben!
Vor jedem einzelnen Hockeyspiel (und auch allen anderen Sportarten) wird die Nationalhymne von einer Person gesungen. Dabei drehen sich alle zur kanadischen Flagge. Es ist jedes Mal sehr emotional auch wenn man sie als Schüler täglich hört.
Hört rein! Ich habe sogar extra eine französich-englische Version herausgesucht, die von der berühmten Kanadiern Celine Dion gesungen wird.
Nationalstolz hat jeder!
29. Kraft Dinner
Kraft Dinner ist die Lieblings-Faulenzer-Speise, denn es ist schnell zubereitet und zudem auch noch extrem preiswert. Besser geht's gar nicht. :)
Es sind ganz einfach Maccaroni mit Cheddarkäse. Dazu macht man oft "hot dogs", was eigentlich nur Wiener Würstchen bezeichent (also ohne Brot).
Falls ihr wissen möchtet, wie es aussieht, dann klickt hier.
30. Kein WhatsApp
Man glaubt, dass die ganze Welt diese App hat und das stimmt eigentlich auch. Alle Internationals hatten WhatsApp. Kanadier allerdings nicht. Sie kommunizieren über SMS und Facebook.
WhatsApp macht es natürlich leichter mit Freunden auf der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben, weshalb meine Gastmutter und meine beste Freundin es sich dann letztendlich auch zugelegt haben.
31. Tierfreunde
Im Durchschnitt lebt in jedem kanadischen Haushalt ein Hund und zwei Katzen. So sieht das zumindest sehr oft aus. Es ist rührend wie sehr sie ihre Tiere lieben.
Ich persönlich liebe es auch! In Deutschland habe ich keine Haustiere, weshalb es für mich eine ganz neue Erfahrung war mit Tieren zu leben.
Wer Fotos unseres Welpen sehen möchte, der kann hier klicken, um zum Post zu kommen. Jetzt ist sie schon so groß, dass ich es gar nicht glauben kann. :o
Falls euch noch weitere Fakten einfallen, dann immer her damit!
Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig, weshalb ich sie bestimmt ab und zu Mal aktualisieren werde.
An alle, die in Kanada waren: Was waren eure Erfahrungen dort?
Ich hoffe ihr hattet Spaß dabei es zu lesen!
I guess you could see how much I love Canada!
Mia
Ich selber war in Nova Scotia, einer Halbinsel ganz im Osten Kanadas. Alle meine Erfahrungen basieren auf meinem Leben dort. Wundert euch deshalb nicht, wenn ihr in anderen Teilen von Kanada unterschiedliche Erfahrungen gemacht habt. :)
Hier ein paar Fakten, was euch so erwarten wird, wenn ihr euch auf kanadischem Boden in euer Abenteuer stürzt:
1. Höfliche, nette, herzliche und gastfreundliche Menschen
Ganz anders als Deutsche, die kein Blatt vor den Mund nehmen, sind Kanadier darauf bedacht seinem Gegenüber immer freundlich und nett gegenüber zu treten. Sie werden dich immer nett wirkommen heißen und dir sehr gerne viel von ihrem Land zeigen.
Außerdem kannst du dir sicher sein, dass dich deine kanadischen Freunde sehr wertschätzen. Sie sind sehr interessiert an dir und werden dir auch noch oft sagen, wie sehr sie dich vermissen und du fehlst, nachdem du schon wieder zuhause bist. Rundum, sie sind die liebenswürdigsten und angenehmsten Menschen, die ich kenne, von denen man sich als Deutscher auch gut mal eine Scheibe abschneiden kann.
Ein ganz wichtiger Punkt ist es, immer Danke zu sagen und zu zeigen, wie sehr man wertschätzt, was die Leute für einen tun. Man kann nie oft genug Danke sagen!
2. Direktheit kann dir zum Verhängnis werden
Das meine ich jetzt absolut nicht böse, aber meine Gasteltern hatten damit ein Problem, weil das im totalen Gegensatz zu Kanadiern steht. Ich schätze mal, dass ich wahrscheinlich auch noch direkter bin, als manch anderer Deutscher. Das liegt aber an meiner Erziehung und nicht daran, dass ich Unhöflich bin. Das haben meine Gasteltern auch verstanden und konnten am Ende besser damit umgehen. Außerdem habe ich mich in der Hinsicht sehr gebessert!
3. Ein fantastisches International Programm
Hier kann ich nur von dem Nova Scotia International Student Program sprechen. Ich bin so unglaublich froh, so tolle Homestay coordinatoren gehabt zu haben. Es war total ungezwungen mit ihnen zu reden, wenn man Probleme hatte oder einfach nur Lust zum Plaudern hatte. Desweitern wurden jeden Monat eine Aktivität für uns organisiert, wo wir auch unsere kanadischen Freunde einladen durften. Sehr gelungenes Programm!
4. Atemberaubende Landschaft
Ihr kennt meine Bilder vor dem tiefenblauen Ozean. Es ist einfach wunderschön so viel Wasser um sich herum zu haben, denn auch auf dem Land befinden sich unendlich viele Seen!
Einen Ort, den man unbedingt in Kanada gesehen haben sollte, sind die Niagara Wasserfälle, bei denen ich mit meiner Austauschorganisation Xplore am Anfang meiner Reise war (hier zum Post!)
Allgemein ist Kanada für seine wunderschöne Landschaft bekannt. Ich bin mir sicher in anderen Teilen dieses Landes gibt es genauso schöne Ecken.
| Erinnert ihr euch noch daran? Von dort geht es auf den offenen Ozean hinaus! Hier oder hier könnt ihr mehr Bilder sehen :) |
5. Freunde aus aller Welt finden
Kanada ist ein beliebtes Ziel für Jugendliche aus der ganzen Welt. Vor allem Schüler aus südamerikanische Ländern kommen hier her, um das erste Mal in ihrem Leben Schee zu sehen (sie haben das ganze Jahr hindurch eine ähnliche heiße Temperatur).
Stellt euch darauf ein, dass es viele Internationals geben wird. Man kann sagen, dass das schlecht ist, da man nur einer unter vielen ist, doch ich teile diese Meinung nicht. Wir hatten über 30 Internationals und jeder war mit jedem befreundet. Deshalb war das wie eine große Familie. Trotzdem hatte auch jeder Kanadier als Freunde, manche mehr und manche weniger. Für manche Internationals ist es auch ein bisschen schwierig sich mit den Kanadiern anzufreunden, da diese selten von alleine auf dich zukommen. Doch keine Sorge, man hat ja noch so viele andere Menschen aus der ganzen Welt, mit denen man sich anfreunden kann und die dich auch unbedingt kennen lernen wollen! :)
6. Dein Leben landet auf Facebook
Vielleicht ist es auch für den ein oder anderen normal sein ganzes deutsches Leben auf Facebook zu posten und alles mit seinen Freunden dort zu teilen; für mich war es das nicht. Wenn ich Ereignisse oder Bilder mit Freunden teilen möchte, dann schreibe ich sie meistens persönlich über WhatsApp an. Kanadier hingegen posten oft sehr viele Bilder und tolle Erlebnisse, die sie hatten. Gerne auch mal nicht die hübschesten Bilder, solange es an eine gute Zeit erinnert. Viele haben tausende Alben, die sie seit Jahren mit Fotos auffüllen. Also stell dich darauf ein, dass viel von dir gepostet wird, nicht nur von Kanadiern sondern auch von deinen International Freunden. Dagegen bist du irgendwie machtlos hahaha
7. High school feeling
High school ist ganz anders als die deutsche Schule. Ja, auch viel cooler!
Warum? Für mich war es das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Engagement, dass die Schüler in ihre Schule gesteckt haben. Außerdem gibt es so viele Sportteams, die fast wie zu einer Familie werden, da man sehr viel Zeit im Training und bei Tournaments mit diesen Leuten verbringt. Jede Schule hat auch ein Maskottchen. Bei uns war es der Viking.
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| Go Vikings! Wenn das Hockeyteam spielt ist jeder dabei! |
Und wer hat schon nicht gerne einmal im Monat einen School dance, wo alle Spaß zusammen haben? Das alles verbindet viel mehr mit der Schule.
8. Hockey wird dein neuer Lieblingssport
Hockey hat hier ungefähr den gleichen Stellenwert wie Fußball in Deutschland. Die meisten lieben es abgrundtief. Allerdings gehen nicht nur gerne Jungs zu Hockeyspielen, sondern vor allem Mädels. Warum? Ganz einfach! Hockeyspieler haben ein hohes Ansehen in der High School und somit auch eine große Auswahl an Interessentinnen...
So mancher Hockeyfanatiker kommt sogar zu jedem Hockeyspiel seiner Mannschaft und hat eine Jahreskarte für den ice rink.
Proud of our boys :)
9. Nur 4 Schulfächer statt 14
Wenn man nur wenige Fächer hat, dann fällt es leichter sich darauf zu konzentrieren, vor allem, da man jedes Fach täglich hat. Das läuft so ab:
Du hast 5 Stunden Unterricht täglich und eine Stunde Mittagspause.
An Tag A hast du ein Fach zweistündig, und zwar eine Stunde vor und eine nach der Mittagspause. Auf diese Weise musst du nie zu lange am Stück in einem Fach sitzen.
Das Fach, welches du am Tag A vor der Doppelstunde hattest (also 2nd period) hast du an Tag B als Doppelte usw.
Die Reihenfolge der Fächer ändert sich nie, sodass du immer weißt, dass du z.B von Subject D zu A, dann Subject B und C gehen musst.
Ich hoffe sehr, dass das nicht zu schwer nachzuvollziehen war. :)
10. Verbringe viel Zeit mit der Familie
Ich glaube, dass die Leute gerade in Nova Scotia sehr familienbezogen sind. Viel wert wird darauf gelegt, dass man als International Teil am Familienleben hat.
Deshalb empfehle ich jedem auf seine Gastfamilien einzugehen und Interesse an ihnen zu zeigen. Ein Grund weshalb Familien Gastschüler aufnehmen ist, da sie gerne eine neue Kultur kennen lernen wollen.
11. Das Leben ist amerikanisch angehaucht
Viele Produkte kommen aus Amerika und sind deshalb gar nicht richtig kanadisch. Auch der Häuserbau ist ähnlich wie in Amerika. Die meisten Geschäfte kommen aus Amerika und die öffentlichen Toiletten sind die Gleichen! Hahaha
Vergleiche Kanada jedoch niemals mit den USA! Das mögen sie gar nicht, denn Kanadier haben eine ganz andere Mentalität und auch das Staatssystem ist anders.
Nein, Amis sind nicht die besten Freunde der Kanadier. Aber psst... das sagt ja keiner so richtig; man will ja schließlich nicht unhöflich sein ;)
11. Sparfüchse
Coupons und Angebote wie 4 für 3 sind der Renner. Generell alle Angebote, bei denen man Geld sparen kann. Kataloge werden durchforstet und wenn dann mal etwas günstiger ist, dass man vielleicht gar nicht so unbedingt braucht, wird es trotzdem gekauft, denn man weiß ja nie wie schnell es wieder im Angebot ist.
-> Heute sind 20 Seifen zum Angebot von 15 zu verkaufen? Perfekt! Dann wird das sofort geholt. Dabei 5 $ zu sparen macht ja schon einen großen Unterschied! Dann ist man auch gleich für die nächsten 2 Jahre mit Seife versorgt. ;)
13. Ahornsirup zu allem
Ein Klichee, dass ich bestätigen kann. Man isst "Maple syrup" zu allem. Pancakes und Waffeln sind das beste Beispiel. Doch tatsächlich hat mich meine beste Freundin auch schon dazu ermutigt es mal mit Pommes zu probieren. Ich kann euch sagen: Das schmeckt auch gar nicht so schlecht!
P.S.: Beachte nicht, dass Ahornsirup sehr, sehr, sehr viele Kalorien hat. ;)
13. Just Dance!
Selbst als Junge bist du auf kanadischen Hauspartys immer am Just Dance tanzen, was extrem lustig ist. Da ist es auch nicht so schlimm, wenn man eigentlich nicht tanzen kann, solange man Spaß hat und sich vielleicht doch ein bisschen zum Affen macht. Mach einfach mit und denke: Who cares?!
14. Große Grundstücke, aber keinen Garten
Tatsächlich habe ich nicht ein Mal einen richtigen angelegten Garten mit Beeten gesehen. Selbst Blumen werden nicht angepflanzt. Zumindest ist mir nichts aufgefallen. Dafür hat jedes Haus ein großes Grundstück mit viel Gras, da das Land in Nova Scotia nicht so teuer ist. Da leben ja nicht so viele Menschen.
15. Keine öffenlichen Verkehrsmittel
Jaja, wir Deutsche sind in dieser Hinsicht schon einen Luxus gewöhnt. In der Stadt fährt jede paar Minuten ein Bus oder Bahn und auf dem Land exestieren zumindest Busse (ungeachtet wie oft sie fahren).
Tatsächlich gab es meiner 7.000 Einwohner-Stadt keinen einzigen öffentlichen Bus (nur die gelben Schulbusse). Wie kommt man denn dann von einer Stelle zur anderen ohne eigenes Auto? Deine Eltern sind deine ständigen Chauffeuere. Nicht so toll für Internationals, da Gasteltern sie oft nicht so gerne überall hinfahren. Dann bleibt dir nur eines übrig: Taxi nehmen! Auch wenn das auf Dauer ziemlich teuer werden kann, bleibt es doch oft die einige Mögichkeit.
Für meine beste Freundin war es das erste Mal, dass sie Bus gefahren ist, als wir gemeinsam in Halifax (Hauptstadt von NS) mit meinen Eltern waren. Dabei ist sie schon 16 Jahre alt. :D
Züge hat man in Nova Scotia noch nie gesehen. In diesem Punkt sind sie wohl doch etwas zurückgeblieben.
Gut, jetzt muss man sagen, dass es all die Sachen in den Großstädten Kanadas gibt. Das versichere ich euch.
16. Autofahren mit 16
Die Sache mit dem Autofahren ist super praktisch im Hinblick auf die Tatsache, dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Freunde mit Auto sind so ziemlich das Praktischste, dass du haben kannst.
17. Party machen ohne Alkohol
Lassen wir einmal außen vor, dass es dir aus Austauschschüler sowieso ausdrücklich verboten ist zu trinken (Wenn du es tust, dann sei dir der Konsequenz bewusst, dass du dafür nach Hause geschickt werden kannst).
Worauf ich hinaus will ist, dass, ganz anders als in good old Germany, das Alkoholtrinken erst ab 19 erlaubt ist. Deshalb ist es Kanadiern gesetzlich nicht erlaubt auf High school partys zu trinken. Ob das eingehalten wir oder nicht? Naja, eher letzteres.
18. Der gelbe Schulbus
Den gibt es auch hier! Noch so etwas amerikanisches ;)
Ob dieser Bus nun so sicher ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. Gesagt werden muss, dass in ihm viele Kinder täglich zur Schule gefahren werden; und zwar ohne Gurt. Ja ich weiß, in Deutschen Bussen gibt es auch keine Gurte, aber die sind auch nicht mit den Kanadischen zu vergleichen.
Biegt dein Busfahrer mit den gelben Bussen nämlich um die Ecke und du sitzt am Rand einer Sitzbank, dann halte dich besser gut fest, damit du nicht in den Mittelgang fällst.
Deinen Busfahrer wird du beim Namen kennen und er dich wahrscheinlich auch. Schießlich holt er dich auch jeden Morgen vor deiner Haustür ab und bringt dich nach der Schule wieder nach Hause. Hast du den Bus allerdings verpasst, dann sieht es schlecht aus.
Hier kommst du zum Foto vom Schulbus.
19. Schneefrei!
Oh wie sehr wir es doch alle liebten, wenn wir morgens aufwachten, die Schulwebsite checkten und dann wieder weiterschlafen durfen, da die Schule ausfiehl. Es lag zu viel Schnee nach einem Schneesturm auf der Straße, dass sich zu Glatteis entwickeln konnte. Wie ich schon sagte sind die Busse nicht so sicher, weshalb aus diesem Grund der Unterricht öfter gecancelt wird. Wie häufig? Im Durchschnitt vermute ich fast jede Woche in den Wintermonaten.
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| Das hier ist noch am Anfang des Winters und nicht mit den Schneemassen zu vergleichen, die wir am Ende hatten. |
20. Extra süß bitte!
Kanadiern können es gar nicht zuckerig genug haben. Da kommt in alles noch Mal extra Zucker hinein. Kastenkuchen ist doch jedem bekannt oder? Für jeden Deutschen ist klar: Das ist Kuchen. Nicht so für Kanadier, denn diese verteidigen ihr "bread".
Hier kann man auch noch sagen, dass es gar kein richtiges Brot gibt. Man isst immer nur Toast. :)
Eines der merkwürdigsten Dinge, die ich in Kanada gegessen habe, war süße Pizza. Ich meine es ernst. Der Pizzateig war so süß!
Auch bei Tim Hortons findet man nichts ohne viel Zucker. Das einzigste Getränk ohne ist einfacher Kaffee. Der ist allerdings viel zu langweilig zum Bestellen bei so vielen Variationen von "Kaffespezialitäten". ;)
21. Tim Hortons ist der Hit
Diese Kette, die wie Starbucks ist, ist der beliebteste Treffpunkt mit deinen Freunden. Jeder findet dort etwas, dass ihm schmeckt. Über "Tim's", wie es Kanadier liebevoll nennen, habe ich einmal einen Post geschrieben. Am beliebtesten bleibt der Iced cap und das verdient! Der cappuchino ice slushy schmeckt wirklich gut. Natürlich mit schön viel Zucker, ist ja klar.
Unsere kleine Stadt mit 7.000 Einwohnen hatte drei Tim's, was vielleicht nach viel klingt, jedoch perfekt ist, da es nie sehr sehr weit zu dem nächsten ist.
Außerdem ist es wirklich nicht teuer. Man bekommt schon für 1 Dollar einen Becher Kaffee.
Wichtig zu sagen: Es ist ein kanadisches Unternehmen und natürlich viel besser als Starbucks. ;)
22. Gefiltertes Leitungswasser
In meinen ganzen 5 Monaten habe ich ein einziges Mal Sprudelwasser getrunken! Das war auch nur in einem Restaurant. Erst hatte mich der Kellner gar nicht richtig verstanden, was für Wasser ich da jetzt haben möchte. Das was ich dann serviert bekommen habe war wirklich nicht lecker. Es schmeckte total salzig und überhaupt nicht wie deutsches Wasser.
Zuhause hatten wir am Kühlschrank einen Wasseranzapfer, wo das Wasser schon gefiltert raus kommt. Ansonsten habe ich oft noch gesehen, dass solche großen Wasserkanister in der Küche aufgestellt waren, wie man sie immer beim Arzt sieht.
In vielen Restaurant bekommt man auch Wasser umsonst! Nur muss man allerdings aufpassen, da es oft nicht gefiltert ist und chlorhaltig schmeckt.
23.Der Wind weht dir um die Ohren
Da Nova Scotia eine Halbinsel ist, wo man niemals mehr als 50 km weit weg vom Ozean ist, weht der Wind immer. Manchmal heftiger als an anderen Tagen. Spaßig wird es dann, wenn Schnee hinzu kommt. Der ist so pulverig, dass er vom Wind durch die Luft geweht wird. Wer liebt es denn nicht im Winter eigentlich -5°C zu haben und dann aber noch einen schönen kalten Wind dazu zu bekommen, der dir die Außentemperatur auf -15°C runterkühlt?!
Trotzdem fühlen sich solche Temperaturen nicht so kalt an, wie man es sich denkt. Das liegt daran, dass der Wind anders als in Deutschland ist.
24. Peanutbutter
Neben Ahornsirup lieben Kanadier auch Erdnussbutter. Diesen stellt man auch gerne Mal in einer Auflaufform kalt, schneidet ihn in Stücke und isst es als kleinen Snack nebenbei. Allgemein werden Nachtische gerne mit Peanutbutter verfeinert.
25.Nachos
Kanada liegt ja gar nicht so weit entfernt von Mexico; zumindest für nordamerikanische Verhältnisse. Deshalb ist eines der beliebtesten Urlaubsziele genau dieses Land!
Vielleicht genau deshalb liebt man Nachos mit Dipp. Oder normale Chips mit Dipp. Egal, hauptsache Chips mit Dipp, denn das ist ein guter Snack für abends.
Hier am besten Nachos mit Käse im Ofen überbacken. Hmmmm....
26. Fahrräder
Man könnnte meinen, dass kein Kanadier ein Fahrrad besitzt, denn niemand fährt es. Tatsächlich hatten meine Gasteltern zwei Mountainbikes in der Garage stehen, jedoch habe ich sie nie damit fahren sehen. Wenn es schon keine öffenlichen Verkehrsmittel gibt könnte man eigentlich Fahrräder benutzen, um sich ohne Auto fortzubewegen...
27. Zuhause ist es am schönsten + Netflix
Wenn du die Wahl hast zuhause zu bleiben oder doch lieber raus zu gehen, dann entscheiden sich Kanadier meistens für ersteres. Denn was gibt es schöneres als vor dem warmen Kamin zu sitzen und sich mit einer Schüssel Mikrowellen-Popcorn einen Film anzuschauen?
Netflix wird dein bester Freund bei verschneiten Wintertagen. Das ist eine Website auf der man sich, gegen einem monatlichen Betrag, jeden Film anschauen kann . Hier liegt es nahe, dass Kanadier super oft und gerne "movies" schauen. Für mich schon fast zu viel, denn es verging keine Woche, in der ich nicht einen Film mitgeguckt habe...
28. Nationalhymne
Jeden Morgen, bevor die erste Schulstunde beginnt, steht jeder Schüler an seinem Platz auf und hört sich die kanadische Nationalhymne an. Keiner spricht, alle bleiben stehen. Das gehört zum Anstand.
Manchmal werden auch lustige Versionen abgespielt, damit ein bisschen Abwechslung herrscht. Hier habe ich euch eine Version der Hymne herausgesucht. Beim Anhören bin ich wieder so stolz in diesem Land gelebt zu haben!
Vor jedem einzelnen Hockeyspiel (und auch allen anderen Sportarten) wird die Nationalhymne von einer Person gesungen. Dabei drehen sich alle zur kanadischen Flagge. Es ist jedes Mal sehr emotional auch wenn man sie als Schüler täglich hört.
Hört rein! Ich habe sogar extra eine französich-englische Version herausgesucht, die von der berühmten Kanadiern Celine Dion gesungen wird.
Nationalstolz hat jeder!
29. Kraft Dinner
Kraft Dinner ist die Lieblings-Faulenzer-Speise, denn es ist schnell zubereitet und zudem auch noch extrem preiswert. Besser geht's gar nicht. :)
Es sind ganz einfach Maccaroni mit Cheddarkäse. Dazu macht man oft "hot dogs", was eigentlich nur Wiener Würstchen bezeichent (also ohne Brot).
Falls ihr wissen möchtet, wie es aussieht, dann klickt hier.
30. Kein WhatsApp
Man glaubt, dass die ganze Welt diese App hat und das stimmt eigentlich auch. Alle Internationals hatten WhatsApp. Kanadier allerdings nicht. Sie kommunizieren über SMS und Facebook.
WhatsApp macht es natürlich leichter mit Freunden auf der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben, weshalb meine Gastmutter und meine beste Freundin es sich dann letztendlich auch zugelegt haben.
31. Tierfreunde
Im Durchschnitt lebt in jedem kanadischen Haushalt ein Hund und zwei Katzen. So sieht das zumindest sehr oft aus. Es ist rührend wie sehr sie ihre Tiere lieben.
Ich persönlich liebe es auch! In Deutschland habe ich keine Haustiere, weshalb es für mich eine ganz neue Erfahrung war mit Tieren zu leben.
Wer Fotos unseres Welpen sehen möchte, der kann hier klicken, um zum Post zu kommen. Jetzt ist sie schon so groß, dass ich es gar nicht glauben kann. :o
Falls euch noch weitere Fakten einfallen, dann immer her damit!
Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig, weshalb ich sie bestimmt ab und zu Mal aktualisieren werde.
An alle, die in Kanada waren: Was waren eure Erfahrungen dort?
Ich hoffe ihr hattet Spaß dabei es zu lesen!
I guess you could see how much I love Canada!
Mia
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Dienstag, 27. Mai 2014
Irische Namen
Irgendwie sitze ich gerade im Dunkeln in meinem Zimmer und denke nach. Da ist mir aufgefallen, dass ich nie einen Post über die irischen Namen gemacht habe. Dabei ist das eigentlich ein riesiger Teil meiner Zeit hier, denn all diese zu anfang unaussprechlichen und noch viel mehr unausschreiblichen Namen stehen inzwischen für die Personen die ein riesen Teil meines Austauschjahrs waren und die ich einfach fest in mein Herz geschlossen habe.
Ich versuch einfach mal ein paar Namen vorzustellen.
1. Caoilinn (gesprochen Kielinn) meine kleine Schwester
2. Caoimhe (gesprochen Quiva) meine beste Freundin
3. Siofra (gesprochen Schifra)
4. Saorise (gesprochen Sirscha) am Anfang habe ich diese beiden Namen immer durcheinandergeworfen :D
5. Micheal (gesprochen Mihahl)
6. Roisin (gesprochen Roschin)
7. Siobhan (gesprochen Schewohn)
8. Caolan (gesprochen Quaylon)
9. Eoin (gesprochen Oen) und somit die irische Form des brittischen Namens Owen
10. Zu guter Letzt der Nachname einer meiner Lehrerinnen, bei dem sogar ich mir nur gedacht habe 'What the heck?!'...
Ní Shuilleabháin gesprochen: Nihulevonn
Das sind jetzt nur ein paar Beispiele von Namen und es gibt noch so viele mehr und ich glaube ihr versteht jetzt wieso ich so lange gebraucht habe alle Namen zu lernen, aber inzwischen habe ich mich komplett dran gewöhnt und diese Namen klingen völlig normal für mich. Naja außer Mrs Ní Shuilleabháin's Name aber was soll's :D
See ya
Kathy
Ich versuch einfach mal ein paar Namen vorzustellen.
1. Caoilinn (gesprochen Kielinn) meine kleine Schwester
2. Caoimhe (gesprochen Quiva) meine beste Freundin
3. Siofra (gesprochen Schifra)
4. Saorise (gesprochen Sirscha) am Anfang habe ich diese beiden Namen immer durcheinandergeworfen :D
5. Micheal (gesprochen Mihahl)
6. Roisin (gesprochen Roschin)
7. Siobhan (gesprochen Schewohn)
8. Caolan (gesprochen Quaylon)
9. Eoin (gesprochen Oen) und somit die irische Form des brittischen Namens Owen
10. Zu guter Letzt der Nachname einer meiner Lehrerinnen, bei dem sogar ich mir nur gedacht habe 'What the heck?!'...
Ní Shuilleabháin gesprochen: Nihulevonn
Das sind jetzt nur ein paar Beispiele von Namen und es gibt noch so viele mehr und ich glaube ihr versteht jetzt wieso ich so lange gebraucht habe alle Namen zu lernen, aber inzwischen habe ich mich komplett dran gewöhnt und diese Namen klingen völlig normal für mich. Naja außer Mrs Ní Shuilleabháin's Name aber was soll's :D
See ya
Kathy
Sonntag, 25. Mai 2014
Alles hat ein Ende...
...und so auch mein Austauschjahr. Am Donnerstag war der letzte Schultag und jetzt bleiben mir noch etwa 1 1/2 Wochen in meiner Gastfamilie. Gestern habe ich die meisten meiner Klassenkameraden das letzte mal gesehen und es war ein verdammt seltsames Gefühl. Zum Glück war es nicht zu schlimm, weil ich meine besten Freunde noch mal sehe.
Außerdem fühlt es sich echt unreal an und ich sollte vielleicht auch langsam mal anfangen zu packen.
Falls sich der ein oder andere gefragt hat warum ich in letzter zeit nichts mehr geschrieben hab, das ist einfach: Ich hatte unheimlich viel zu tun und wollte einfach meine letzte Zeit noch in vollen Zügen genießen und irgendwie nicht über alles schreiben. Ich hoffe ihr versteht das.
See ya Kathy
Außerdem fühlt es sich echt unreal an und ich sollte vielleicht auch langsam mal anfangen zu packen.
Falls sich der ein oder andere gefragt hat warum ich in letzter zeit nichts mehr geschrieben hab, das ist einfach: Ich hatte unheimlich viel zu tun und wollte einfach meine letzte Zeit noch in vollen Zügen genießen und irgendwie nicht über alles schreiben. Ich hoffe ihr versteht das.
See ya Kathy
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Samstag, 17. Mai 2014
"Austauschschüler zu sein ist wie Achterbahn zu fahren" - Mia
Hi everyone!
Hier kommt mal wieder was von mir :)
Jetzt bin ich schon seit über 3 Monaten hier und es gefällt mir wieder hier zu sein! Das Fernweh nach Kanada wird immer erträglicher und deshalb kann ich hier auch wieder voll durchstarten!
Nur noch an manchen Tagen überkommt mich die Sehnsucht wieder bei meinen anderen Freunden am anderen Ende der Welt zu sein. Doch ich habe viel Kontakt zu meinen besten Freuden. Dann ist es nicht mehr ganz so schlimm :)
In Deutschland hatte es ja etwas gedauert, bis ich mich wieder eingelebt habe. Das ist wahrscheinlich ganz normal, wenn man einfach aus seinem Leben unfreiwillig rausgerissen wird. Doch jetzt habe ich mit Softball angefangen, einer Sportart, die neu für mich ist und ich super gerne mache!
Mich fragen immer wieder Freunde, wie meine Zeit in Kanada war. Dann erzähle ich ihnen ganz ehrlich was ich für Erfahrungen machen musste und wie es mir erging.
Das erste, was ich immer sofort antworte ist:
"Best time of my life! It was simply awesome and I loved the people over there! :)"
Trotzdem ist ein Auslandsjahr nicht immer einfach.
In eine andere Kultur zu kommen und sein Verhalten anzupassen, kann ganz schön hart sein. Das musste ich auch erleben. Man fand mich einfach zu direkt haha... Deutsche eben :D
Das ist nur ein Beispiel, das beschreibt, wie sehr man manchmal seine eigenen Gewohnheiten überdenken muss.
Da eine Freundin von mir dazu mal einen Blogeintrag dazu geschrieben hat, möchte ich euch auf ihre Seite verweisen. Sie kommt aus Norwegen und ist im Moment noch in Kanada.
-> Klickt euch auf die Seite von Thea: Exchange is a challange <-
Und weil ihre Posts so toll sind, möchte ich euch noch einen anderen Beitrag empfehlen. Denn dieser ist einfach so wahr:
Exchange students: Most awesome teenagers in the world
Wir, an unserer Schule, waren wie eine große Familie. Immer füreinander da und immer für jede neue Erfahrung zu haben.
So viele unglaublich nette Menschen aus der ganzen Welt kennen zu lernen, war einer der tollsten Dinge an meinem Exchange year!
Es gibt noch so viele weitere Dinge über meine 5 Monate zu sagen, dass ich manchmal selbst erstaunt bin, wie viel ich dazu gelernt habe und wie viel ich erlebt habe.
Denn eins ist sicher:
Nach dieser Zeit fühle ich mich wie ein anderer Mensch: offener, verrückter, emotionaler, wertschätzender, gefühlvoller, erwachsener, selbstloser...
... und vor allem reich an unvergesslichen Momenten.
Viel Spaß an alle, die das Abenteuer Exchange year wagen!
Ihr werdet es nicht bereuen :)
Mia <3
Hier kommt mal wieder was von mir :)
Jetzt bin ich schon seit über 3 Monaten hier und es gefällt mir wieder hier zu sein! Das Fernweh nach Kanada wird immer erträglicher und deshalb kann ich hier auch wieder voll durchstarten!
Nur noch an manchen Tagen überkommt mich die Sehnsucht wieder bei meinen anderen Freunden am anderen Ende der Welt zu sein. Doch ich habe viel Kontakt zu meinen besten Freuden. Dann ist es nicht mehr ganz so schlimm :)
In Deutschland hatte es ja etwas gedauert, bis ich mich wieder eingelebt habe. Das ist wahrscheinlich ganz normal, wenn man einfach aus seinem Leben unfreiwillig rausgerissen wird. Doch jetzt habe ich mit Softball angefangen, einer Sportart, die neu für mich ist und ich super gerne mache!
Mich fragen immer wieder Freunde, wie meine Zeit in Kanada war. Dann erzähle ich ihnen ganz ehrlich was ich für Erfahrungen machen musste und wie es mir erging.
Das erste, was ich immer sofort antworte ist:
"Best time of my life! It was simply awesome and I loved the people over there! :)"
Trotzdem ist ein Auslandsjahr nicht immer einfach.
In eine andere Kultur zu kommen und sein Verhalten anzupassen, kann ganz schön hart sein. Das musste ich auch erleben. Man fand mich einfach zu direkt haha... Deutsche eben :D
Das ist nur ein Beispiel, das beschreibt, wie sehr man manchmal seine eigenen Gewohnheiten überdenken muss.
Da eine Freundin von mir dazu mal einen Blogeintrag dazu geschrieben hat, möchte ich euch auf ihre Seite verweisen. Sie kommt aus Norwegen und ist im Moment noch in Kanada.
-> Klickt euch auf die Seite von Thea: Exchange is a challange <-
Und weil ihre Posts so toll sind, möchte ich euch noch einen anderen Beitrag empfehlen. Denn dieser ist einfach so wahr:
Exchange students: Most awesome teenagers in the world
Wir, an unserer Schule, waren wie eine große Familie. Immer füreinander da und immer für jede neue Erfahrung zu haben.
So viele unglaublich nette Menschen aus der ganzen Welt kennen zu lernen, war einer der tollsten Dinge an meinem Exchange year!
Es gibt noch so viele weitere Dinge über meine 5 Monate zu sagen, dass ich manchmal selbst erstaunt bin, wie viel ich dazu gelernt habe und wie viel ich erlebt habe.
Denn eins ist sicher:
Nach dieser Zeit fühle ich mich wie ein anderer Mensch: offener, verrückter, emotionaler, wertschätzender, gefühlvoller, erwachsener, selbstloser...
... und vor allem reich an unvergesslichen Momenten.
Viel Spaß an alle, die das Abenteuer Exchange year wagen!
Ihr werdet es nicht bereuen :)
Mia <3
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Samstag, 3. Mai 2014
Aran Islands: Inis Mor Part 2
Am Morgen des zweiten Tages sind wir dann, Sonnenverbrannt und mit Blasen an den Füßen aufgewacht.
Nichtsdestotrotz ging es nach dem Frühstück und einer morgendlichen Yoga Stunde, die gegen den Muskelkater in den Beinen von vielen meiner Mitschüler helfen sollte, wieder zum Wandern.
Da wir ja am Vortag (unfreiwillig) 4 Kilometer mehr gelaufen sind als geplant, mussten wir nur noch 6 Km zurück legen. Unsere Strecke führte uns zu einer Seehundbank, aber leider waren keine Seehunde zu sehen. Trotzdem war es echt schön da und ich bin immer wieder davon fasziniert, wie sehr sich die irische Landschaft von der deutschen unterscheidet.
Aber nicht nur die Landschaft, sondern auch die Menschen sind relativ einfach einem Land zuzuordnen. Ich weiß nicht wie oft Fiona und ich festgestellt haben, dass Leute deutsch aussehen und dann im vorbei gehen gehört haben, wie sie deutsch gesprochen haben.
Nach einer ausführlichen Mittagspause haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht und die 2 Stunden, die uns noch bis zur Rückfahrt mit der Fähre blieben, am Strand verbracht.
See ya
Kathy
Ps: ICh hab mir heute einen zweiten Ohrring in mein linkes Ohrläppchen stechen lassen *-*
Nichtsdestotrotz ging es nach dem Frühstück und einer morgendlichen Yoga Stunde, die gegen den Muskelkater in den Beinen von vielen meiner Mitschüler helfen sollte, wieder zum Wandern.
Da wir ja am Vortag (unfreiwillig) 4 Kilometer mehr gelaufen sind als geplant, mussten wir nur noch 6 Km zurück legen. Unsere Strecke führte uns zu einer Seehundbank, aber leider waren keine Seehunde zu sehen. Trotzdem war es echt schön da und ich bin immer wieder davon fasziniert, wie sehr sich die irische Landschaft von der deutschen unterscheidet.
Aber nicht nur die Landschaft, sondern auch die Menschen sind relativ einfach einem Land zuzuordnen. Ich weiß nicht wie oft Fiona und ich festgestellt haben, dass Leute deutsch aussehen und dann im vorbei gehen gehört haben, wie sie deutsch gesprochen haben.
Nach einer ausführlichen Mittagspause haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht und die 2 Stunden, die uns noch bis zur Rückfahrt mit der Fähre blieben, am Strand verbracht.
See ya
Kathy
Ps: ICh hab mir heute einen zweiten Ohrring in mein linkes Ohrläppchen stechen lassen *-*
Aran Islands: Inis Mor Teil 1
Am frühen Mittwochmorgen sind 25 Leute aus meinem Jahrgang zusammen mit 2 Lehrern und 2 Betreuern vom Youth Cafe mit dem Bus nach Rossaveal aufgebrochen. Von dort sind wir mit der Fähre zur Insel Inis Mor (die zu den, im Galway Bay liegenden Aran Islands gehört) gefahren um unseren Wandertrip anzutreten, den wir für den Gaisce Award absolvieren mussten.
(Falls du nicht mehr/noch nicht weißt was der Gaisce Award ist: Klick Hier!)
Wir hatten uns dafür entschieden die 25 Kilometer zu laufen und nachdem wir angekommen waren, hatten wir 1 Stunde Zeit unsere Zimmer zu beziehen, im Shop noch schnell Lunch zu kaufen und unsere Day Bagpacks zu packen und dann ging es auch schon los.
Da wir als Gruppe den Trip selber organisieren sollten, hat Barry (unser Gaisce Betreuer) die Routenauswahl völlig Ciaran, Caolan und Ross überlassen. Dass das ein riesen Fehler war, stellte sich nach den ersten 2 Kilometern heraus, als unser Weg plötzlich an einer Klippe endete...
Weil die Geschwindigkeit unserer Gruppe relativ langsam war, mussten wir des öfteren stehen bleiben und warten, aber trotzdem kamen wir relativ zügig voran.
Zum Mittagessen haben wir es uns dann auf einer leeren Kuhweide gemütlich gemacht und einfach das inzwischen gute Wetter genossen.
Und dann endlich, nach 13 Kilometern haben wir unser Ziel erreicht: Fort Angus. Eine Klippe, die etwa hundert Meter aus dem Meer herausragt. Allerdings sind wir nur etwa 15 Minuten geblieben und nach einem Gruppen Foto vor der Festungsruine haben wir uns wieder auf den Rückweg zu unserem Hostel gemacht.
Als wir dann nach 6 Kilometern völlig zerschlagen aber glücklich und stolz wieder in der Jugendherberge ankamen, begann die Koch-Gruppe auch schon sofort mit dem Essen kochen, während Caoimhe und ich Barry bearbeiteten, dass wir schwimmen gehen dürften und das bei etwa 15 Grad Lufttemperatur.
Ihr könnt euch vorstellen, dass die Kälte des Wassers uns wortwörtlich den Atem geraubt habt. Kennt ihr das wenn das Wasser so kalt ist, dass ihr nicht mehr atmen könnt? Das war bei uns der Fall, aber trotzdem tat es unheimlich gut, die aufgehitzten Füße und Beine im Salzwasser zu kühlen.
Beim Essen ging es dann ziemlich laut und lustig zu und das Hünchen Curry und die Brownies waren echt lecker! Hinterher musste natürlich auch wieder die Küche sauber gemacht werden....
Nachdem dann alles aufgeräumt war hatten wir ein bisschen freie Zeit und Caoimhe, Conor, Caolan, Ross und ich haben Ella und Ciaran beim Schach spielen zu geschaut, was echt witzig war, weil bei den beiden offensichtlich keine Regeln bestehen :D
Danach haben wir noch Scharade gespielt und es war echt lustig, wie besonders die Betreuer und Lehrer sich da hineingesteigert haben, aber man hat sowieso kaum gemerkt, dass die Lehrer als Betreuer dabei waren...
So gegen 12 Uhr sind wir dann in unsere Zimmer gegangen und Elvira, Imke, Fiona, Tara, Caoimhe und ich haben noch ewig geredet, bis uns irgendwann die Augen zugefallen sind.
In den nächsten Tagen gibt's dann irgendwann noch den Bericht vom 2. Tag und noch mehr Bilder :)
Bis dahin
Kathy
(Falls du nicht mehr/noch nicht weißt was der Gaisce Award ist: Klick Hier!)
Wir hatten uns dafür entschieden die 25 Kilometer zu laufen und nachdem wir angekommen waren, hatten wir 1 Stunde Zeit unsere Zimmer zu beziehen, im Shop noch schnell Lunch zu kaufen und unsere Day Bagpacks zu packen und dann ging es auch schon los.
Da wir als Gruppe den Trip selber organisieren sollten, hat Barry (unser Gaisce Betreuer) die Routenauswahl völlig Ciaran, Caolan und Ross überlassen. Dass das ein riesen Fehler war, stellte sich nach den ersten 2 Kilometern heraus, als unser Weg plötzlich an einer Klippe endete...
Weil die Geschwindigkeit unserer Gruppe relativ langsam war, mussten wir des öfteren stehen bleiben und warten, aber trotzdem kamen wir relativ zügig voran.
Zum Mittagessen haben wir es uns dann auf einer leeren Kuhweide gemütlich gemacht und einfach das inzwischen gute Wetter genossen.
Und dann endlich, nach 13 Kilometern haben wir unser Ziel erreicht: Fort Angus. Eine Klippe, die etwa hundert Meter aus dem Meer herausragt. Allerdings sind wir nur etwa 15 Minuten geblieben und nach einem Gruppen Foto vor der Festungsruine haben wir uns wieder auf den Rückweg zu unserem Hostel gemacht.
Als wir dann nach 6 Kilometern völlig zerschlagen aber glücklich und stolz wieder in der Jugendherberge ankamen, begann die Koch-Gruppe auch schon sofort mit dem Essen kochen, während Caoimhe und ich Barry bearbeiteten, dass wir schwimmen gehen dürften und das bei etwa 15 Grad Lufttemperatur.
Ihr könnt euch vorstellen, dass die Kälte des Wassers uns wortwörtlich den Atem geraubt habt. Kennt ihr das wenn das Wasser so kalt ist, dass ihr nicht mehr atmen könnt? Das war bei uns der Fall, aber trotzdem tat es unheimlich gut, die aufgehitzten Füße und Beine im Salzwasser zu kühlen.
Beim Essen ging es dann ziemlich laut und lustig zu und das Hünchen Curry und die Brownies waren echt lecker! Hinterher musste natürlich auch wieder die Küche sauber gemacht werden....
![]() |
| Noch nasse Haare vom schwimmen :D |
Danach haben wir noch Scharade gespielt und es war echt lustig, wie besonders die Betreuer und Lehrer sich da hineingesteigert haben, aber man hat sowieso kaum gemerkt, dass die Lehrer als Betreuer dabei waren...
![]() |
| Alle versuchen Pablos Pantomime zu entschlüsseln... |
In den nächsten Tagen gibt's dann irgendwann noch den Bericht vom 2. Tag und noch mehr Bilder :)
Bis dahin
Kathy
Montag, 10. März 2014
Früüüüühling- Kathy
Heute war der erste sonnige Tag seit Ewiiiigkeiten, also hatte ich schon dementsprechend gute Laune, als ich heute morgen von warmen Sonnenstrahlen in meinem Gesicht geweckt wurde.
In der Schule stand dann der Apptitude Test an, bei dem das Ziel darin liegt seine natürlichen Begabungen (oder so :D) herauszufinden. Dazu ab es verschiedene Themen: Verbal Reasoning (Wie hängen bestimmte Wörter zusammen -> Total verhauen, weil ich die meisten Wörter noch nie in meinem Leben gehört habe :D) Numerical Reasoning (Maaatheee :D Lief sogar eigentlich gar nicht sooo schlecht :D)
Abstract Reasoning (verschiedene Bilder die sich nach einem bestimmten Muster verändert haben -> konnte ich sogar ganz gut, war aber zu langsam...)
Mechanical Reasoning (Phyysik :D Das einzige bei dem ich wirklich richtig GUT war und nicht nur geraten habe :D)
Speed & Accuracy (Man hat eine Zahlenkombination und muss diese aus 4 verschiedenen Zahlenkombinationen anstreichen -> 2 Minuten für 80 Zahlenkombinationen... Selbsterklärend oder? :D Und noch mal gefailt....)
Von der nächsten Kategorie hab ich den Namen vergessen, aber es war grauenvoll: Man hatte ein Netzt eines bestimmten Körpers und auf dem Netz war noch ein Muster und dann musste man herausfinden, welcher Körper dazugehört... Jaa, das lief nicht so gut :P
Language Usage: Spelling (4 Wörter jeweils eins davon falsch geschrieben.... Naja von den meisten Wörtern wusste ich noch nichteinmal, dass sie existieren,geschweige denn wie man sie schreibt :D
Language Usage: Grammar (Ich kann ja noch nicht mals deutsche Grammatik....)
Wie ihr seht war dieser Test ech Lang (von 9 Uhr bis 10 vor 4 mit Pausen) und ich hab es irgendwie ein bisschen verhauen, aber was soll's :D
Außerdem haben wir heute unsere "TY-Hoodies" bekommen. Ich hatte zwei bestellt: einen in Navy und einen in Maroon, der Farbe Galways :) Und sie sind soo flauschig und bequem *-*
Als ich dann nach Hause gekommen bin hieß es erstmal: Ab in den Garten. Mit meinem Buch hab ich es mir draußen bequem gemacht und ein bisschen Sonne getankt. Wer weiß wie lange das Wetter anhält :)
See ya Kathy
In der Schule stand dann der Apptitude Test an, bei dem das Ziel darin liegt seine natürlichen Begabungen (oder so :D) herauszufinden. Dazu ab es verschiedene Themen: Verbal Reasoning (Wie hängen bestimmte Wörter zusammen -> Total verhauen, weil ich die meisten Wörter noch nie in meinem Leben gehört habe :D) Numerical Reasoning (Maaatheee :D Lief sogar eigentlich gar nicht sooo schlecht :D)
Abstract Reasoning (verschiedene Bilder die sich nach einem bestimmten Muster verändert haben -> konnte ich sogar ganz gut, war aber zu langsam...)
Mechanical Reasoning (Phyysik :D Das einzige bei dem ich wirklich richtig GUT war und nicht nur geraten habe :D)
Speed & Accuracy (Man hat eine Zahlenkombination und muss diese aus 4 verschiedenen Zahlenkombinationen anstreichen -> 2 Minuten für 80 Zahlenkombinationen... Selbsterklärend oder? :D Und noch mal gefailt....)
Von der nächsten Kategorie hab ich den Namen vergessen, aber es war grauenvoll: Man hatte ein Netzt eines bestimmten Körpers und auf dem Netz war noch ein Muster und dann musste man herausfinden, welcher Körper dazugehört... Jaa, das lief nicht so gut :P
Language Usage: Spelling (4 Wörter jeweils eins davon falsch geschrieben.... Naja von den meisten Wörtern wusste ich noch nichteinmal, dass sie existieren,geschweige denn wie man sie schreibt :D
Language Usage: Grammar (Ich kann ja noch nicht mals deutsche Grammatik....)
Wie ihr seht war dieser Test ech Lang (von 9 Uhr bis 10 vor 4 mit Pausen) und ich hab es irgendwie ein bisschen verhauen, aber was soll's :D
Außerdem haben wir heute unsere "TY-Hoodies" bekommen. Ich hatte zwei bestellt: einen in Navy und einen in Maroon, der Farbe Galways :) Und sie sind soo flauschig und bequem *-*
| Der in Navy hat meinen Namen auf dem Ärmel |
| Die Rückseite, mit den Unterschriften aller Leute aus meinem Jahr *-* |
See ya Kathy
Montag, 3. März 2014
Bogenschießen- Kathy
Heute haben wir in der Schule Bogenschießen gemacht, was echt richtig cool war! Nicht nur, dass wir deswegen unsere Mathearbeit verpasst haben, sondern einfach, weil es total Spaß gemacht hat :D
Wir sind in 9er Gruppen aufgeteilt worden und hatten dann jeweils eine Stunde Bogenschießen. Innerhalb dieser Gruppen wurden wir noch in 3er Gruppen aufgeteilt und haben dann einen kleinen Wettbewerb gemacht: Die Gruppe mit den meisten Punkten aus dem gesamten Jahrgang gewinnt.
Die schlechteste Gruppe hatte irgendwas um die 500 Punkte und meine Gruppe (Paul, Alan und ich) hatte um die 1200 und hat damit gewonnen *-*
Der Vorhang der Bühne hinter der Zielscheibe hat jetzt zwar ein paar Löcher, aber es hat echt Spaß gemacht, auch wenn es zu kurz war :)
See ya Kathy
Wir sind in 9er Gruppen aufgeteilt worden und hatten dann jeweils eine Stunde Bogenschießen. Innerhalb dieser Gruppen wurden wir noch in 3er Gruppen aufgeteilt und haben dann einen kleinen Wettbewerb gemacht: Die Gruppe mit den meisten Punkten aus dem gesamten Jahrgang gewinnt.
Die schlechteste Gruppe hatte irgendwas um die 500 Punkte und meine Gruppe (Paul, Alan und ich) hatte um die 1200 und hat damit gewonnen *-*
Der Vorhang der Bühne hinter der Zielscheibe hat jetzt zwar ein paar Löcher, aber es hat echt Spaß gemacht, auch wenn es zu kurz war :)
See ya Kathy
Mittwoch, 19. Februar 2014
Do an exchange if you can! - Mia
Für alle die sich gerade fragen, ob sie wirklich ein Auslandsjahr machen sollen oder nicht: Ja, tut es!
Es war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Diese 5 Monate waren die besten Monate, die ich je hatte.
Manche Leute nennen es den Weg zu sich selbst finden, man kann auch einfach sagen, dass man sich verändert. Manche Leute weniger, manche mehr. Es mag wahrscheinlich nicht jedem aufallen, dass ich mich sehr verändert habe, aber ich spüre es. Und ich fühle mich besser und reifer.
Manche Dinge begreift man erst, wenn man es auf die harte Tour lernt. Aber das ist ok, solange man es am Ende kappiert. Dafür ist man noch jung und unerfahren.
Das Auslandsjahr hat mir in vielen Dingen die Augen geöffnet und ich bin allen diesen Leuten unendlich dankbar dafür!
Mein Englisch hat sich sehr verbessert, denn ich fühle mich viel sicherer im Sprechen.
Ich würde es jedem nur empfehlen, der sich im Englischen aufpolieren möchte. Grundsätzlich haben deutsche Schüler ja schon ein echt gutes Englisch! Das muss man mal sagen. So im Vergleich zu anderen Ländern...
Es gibt Freunde, die ich dort gewonnen habe, wo ich weiß das ich auf ewig Kontakt mit ihnen haben werde. I miss you, my crazy girls!
5 Monate oder 10 Monate?
Hmmm... gerade würde ich ja gerne noch 5 weitere Monate in Kanada bleiben.
Man sollte sich aber überlegen wie das mit der Schule ist, wenn man wieder nach Deutschland zurückkommt.
10 Monate bringen natürlich schon ein besseres Englisch und auch mehr Zeit tolle Dinge mit seinen Freunden zu erleben!
Ich denke mal, das hängt auch immer von der Person ab.
Kanada war ein super Land für einen Exchange. Die Leute sind extremst höflich, was manchmal auch im Gegenteil zu Deutschland stehen kann. Ich hatte da so meine Erfahrungen mit der kanadischen Höflichkeit... Deutsche können manchmal ein bisschen zu direkt sein... Ja, Kulturen sind immer unterschiedlich und deshalb haben wir auch so Spaß daran sie kennen zu lernen.
Kanadier und das Land sind wundervoll!
Go Canada if you want to have an awesome time!
Bei Fragen einfach in die Kommentare schreiben, dafür bin ich ja da. :)
Viel Glück und viel Spaß an alle, die sich entscheiden diesen Schritt zu wagen.
Mia :)
Es war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Diese 5 Monate waren die besten Monate, die ich je hatte.
Manche Leute nennen es den Weg zu sich selbst finden, man kann auch einfach sagen, dass man sich verändert. Manche Leute weniger, manche mehr. Es mag wahrscheinlich nicht jedem aufallen, dass ich mich sehr verändert habe, aber ich spüre es. Und ich fühle mich besser und reifer.
Manche Dinge begreift man erst, wenn man es auf die harte Tour lernt. Aber das ist ok, solange man es am Ende kappiert. Dafür ist man noch jung und unerfahren.
Das Auslandsjahr hat mir in vielen Dingen die Augen geöffnet und ich bin allen diesen Leuten unendlich dankbar dafür!
Mein Englisch hat sich sehr verbessert, denn ich fühle mich viel sicherer im Sprechen.
Ich würde es jedem nur empfehlen, der sich im Englischen aufpolieren möchte. Grundsätzlich haben deutsche Schüler ja schon ein echt gutes Englisch! Das muss man mal sagen. So im Vergleich zu anderen Ländern...
Es gibt Freunde, die ich dort gewonnen habe, wo ich weiß das ich auf ewig Kontakt mit ihnen haben werde. I miss you, my crazy girls!
5 Monate oder 10 Monate?
Hmmm... gerade würde ich ja gerne noch 5 weitere Monate in Kanada bleiben.
Man sollte sich aber überlegen wie das mit der Schule ist, wenn man wieder nach Deutschland zurückkommt.
10 Monate bringen natürlich schon ein besseres Englisch und auch mehr Zeit tolle Dinge mit seinen Freunden zu erleben!
Ich denke mal, das hängt auch immer von der Person ab.
Kanada war ein super Land für einen Exchange. Die Leute sind extremst höflich, was manchmal auch im Gegenteil zu Deutschland stehen kann. Ich hatte da so meine Erfahrungen mit der kanadischen Höflichkeit... Deutsche können manchmal ein bisschen zu direkt sein... Ja, Kulturen sind immer unterschiedlich und deshalb haben wir auch so Spaß daran sie kennen zu lernen.
Kanadier und das Land sind wundervoll!
Go Canada if you want to have an awesome time!
Bei Fragen einfach in die Kommentare schreiben, dafür bin ich ja da. :)
Viel Glück und viel Spaß an alle, die sich entscheiden diesen Schritt zu wagen.
Mia :)
Samstag, 25. Januar 2014
Tag der Kekse bzw. rassistisches Fernsehen- Kathy
Erstmal sorry, dass ich mich nicht mehr so oft melde, aber inzwischen ist hier eigentlich ziemlich der Alltag eingekehrt und ich will eigentlich nicht die ganze Zeit schreiben "Heute war ich in der Schule. Wir haben Musical und Project gehabt. Nach der Schule war ich beim Sport/bei einer Freundin/zu Hause". Deswegen gibt's jetzt ein bisschen weniger von mir :D
So jetzt wieder zu gestern oder besser gesagt dem inoffiziellen Tag der Kekse:
Morgens kam ein japanischer Freund von Mr Reidy (dem Lehrer, der uns beim LEGO Project betreut) in die Schule um mit uns über Erdbeben in Japan zu sprechen (wir haben das Thema von unserer Präsentation jetzt doch zu Erdbeben geändert).
Während dieses Gesprächs hat Mr Reidy jede Menge Kekse zur Verfügung gestellt :P
Später wollten wir dann noch ein bisschen am Project weiterarbeiten, aber als wir die Tür zu unserem Raum aufgeschlossen haben ist der Feueralarm losgegangen und ließ sich nicht mehr abschalten.
Wir sind also auf der Suche nach einem freien Raum durch die Schule gelaufen und sind dabei an Petes Raum (unser Relilehrer) vorbeigekommen, der Geburtstag hatte.
Kurzerhand hatten wir beschlossen, dass das Project warten kann und sind in den Raum gegangen, indem Pete mit seinen Leaving Certs seinen Geburtstag "Gefeiert" hat.
Also saßen Caoimhe, Fiona, Ella, Imke, Siofra, Caolan und ich dann in einem Raum voller Leaving Certs und wurden von Pete mit Tee (natürlich schwarzem Tee mit Milch) und Keksen versorgt.
Um zum Schluss zu kommen: Ich hab zu viele Kekse gegessen :D
Nun zum Fernsehen: Heute wollten Adrian und ich eigentlich einen Film schauen, aber als wir ihn dann angeschaltet haben, war er auf irisch -.-'
Natürlich haben wir kein Wort verstanden. Außer Is mise Kathy und ein paar einzelner Wörter kann ich nämlich nichts auf irisch und auch Adrian hat nie irisch gelernt, weil er ja ursprünglich aus den USA kommt.
In meiner Generation gibt es eigentlich kaum noch Leute die irisch sprechen, aber zum Beispiel von meiner Klassenkameradin Cliona der Vater kann kein englisch, sondern nur irisch und auch Siofras Mutter musste englisch als Fremdsprache lernen.
In dem Sinne
Slán Kathy :D
So jetzt wieder zu gestern oder besser gesagt dem inoffiziellen Tag der Kekse:
Morgens kam ein japanischer Freund von Mr Reidy (dem Lehrer, der uns beim LEGO Project betreut) in die Schule um mit uns über Erdbeben in Japan zu sprechen (wir haben das Thema von unserer Präsentation jetzt doch zu Erdbeben geändert).
Während dieses Gesprächs hat Mr Reidy jede Menge Kekse zur Verfügung gestellt :P
Später wollten wir dann noch ein bisschen am Project weiterarbeiten, aber als wir die Tür zu unserem Raum aufgeschlossen haben ist der Feueralarm losgegangen und ließ sich nicht mehr abschalten.
Wir sind also auf der Suche nach einem freien Raum durch die Schule gelaufen und sind dabei an Petes Raum (unser Relilehrer) vorbeigekommen, der Geburtstag hatte.
Kurzerhand hatten wir beschlossen, dass das Project warten kann und sind in den Raum gegangen, indem Pete mit seinen Leaving Certs seinen Geburtstag "Gefeiert" hat.
Also saßen Caoimhe, Fiona, Ella, Imke, Siofra, Caolan und ich dann in einem Raum voller Leaving Certs und wurden von Pete mit Tee (natürlich schwarzem Tee mit Milch) und Keksen versorgt.
Um zum Schluss zu kommen: Ich hab zu viele Kekse gegessen :D
Nun zum Fernsehen: Heute wollten Adrian und ich eigentlich einen Film schauen, aber als wir ihn dann angeschaltet haben, war er auf irisch -.-'
Natürlich haben wir kein Wort verstanden. Außer Is mise Kathy und ein paar einzelner Wörter kann ich nämlich nichts auf irisch und auch Adrian hat nie irisch gelernt, weil er ja ursprünglich aus den USA kommt.
In meiner Generation gibt es eigentlich kaum noch Leute die irisch sprechen, aber zum Beispiel von meiner Klassenkameradin Cliona der Vater kann kein englisch, sondern nur irisch und auch Siofras Mutter musste englisch als Fremdsprache lernen.
In dem Sinne
Slán Kathy :D
Sonntag, 12. Januar 2014
Von Regen und Waldbränden- Kathy
Jaa, mich gibt's auch noch. Sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber irgendwie war ich zu unmotiviert dafür wenn ich mal am Computer war :D
Mein Leben hier in Irland verläuft inzwischen eigentlich in ziemlich geregelten Bahnen und es kommt mir wirklich so vor als ob ich "zu Hause" wäre.
Ich habe eine neue Heimatstadt, einen neuen Bruder und eine neue Schwester, die mir wie echte Geschwister manchmal auf die Nerven gehen, die ich aber trotzdem unheimlich lieb habe, neue, sehr liebe Freunde, von denen zwei schon eine Reise nach Deutschland im Sommer planen und wie große Projekte, die fast meine gesamte Schulzeit einnehmen: Da wäre einmal das Musical, von dem ich ja schon berichtet habe (momentan kümmern wir uns um die Kostüme und ich habe keine Ahnung wo ich grüne glitzernde Klamotten hernehmen soll :D), allerdings ist echt nicht mehr so viel Zeit bis zur Aufführung, die ist nämlich am 13. und 14. Februar.
Unser zweites Projekt, an dem wir mit 11 Leuten aus unserem Jahrgang arbeiten ist der Wettbewerb The First Lego League. Das ist ein von Lego gesponserter Wettbewerb zum Thema Naturkatastrophen. Um zu gewinnen muss man sich auf eine Naturkatastrophe (wir haben Wildfire, also Walbrände) und eine Region (Black Forest in Colorado) spezialisieren und eine innovative Lösung ausarbeiten und diese dann in einer Präsentation den Juroren erklären.
Außerdem muss man einen Roboter bauen, der verschiedene Missionen erfüllen muss, was echt alles andere als einfach ist, aber wir haben echt eine gute Gruppe und es macht total Spaß mit allen zusammenzuarbeiten.
Meine neue Heimat hat aber leider auch ein paar Schattenseiten, oder besser gesagt eine: Das Wetter!
Seit vor Weihnachten regnet es eigentlich durchgehend und Wiesen und Wege stehen einfach komplett unter Wasser.
Außerdem gab es letzte Woche in Doon West (sozusagen ein Ortsteil von Oughterard) kein Wasser, weil die Wasserrohre bei -1 Grad eingefroren sind :P
Und auch in Galway waren einige Straßen überflutet.
Das Beste ist allerdings, dass die Iren eigentlich kein Wort über das "ein bisschen schlechte Wetter" verlieren :P
Naja ich hoffe ja immer noch, dass es bald wieder aufhört zu regnen, aber das dauert wahrscheinlich noch bis August :P
See ya Kathy
Mein Leben hier in Irland verläuft inzwischen eigentlich in ziemlich geregelten Bahnen und es kommt mir wirklich so vor als ob ich "zu Hause" wäre.
Ich habe eine neue Heimatstadt, einen neuen Bruder und eine neue Schwester, die mir wie echte Geschwister manchmal auf die Nerven gehen, die ich aber trotzdem unheimlich lieb habe, neue, sehr liebe Freunde, von denen zwei schon eine Reise nach Deutschland im Sommer planen und wie große Projekte, die fast meine gesamte Schulzeit einnehmen: Da wäre einmal das Musical, von dem ich ja schon berichtet habe (momentan kümmern wir uns um die Kostüme und ich habe keine Ahnung wo ich grüne glitzernde Klamotten hernehmen soll :D), allerdings ist echt nicht mehr so viel Zeit bis zur Aufführung, die ist nämlich am 13. und 14. Februar.
Unser zweites Projekt, an dem wir mit 11 Leuten aus unserem Jahrgang arbeiten ist der Wettbewerb The First Lego League. Das ist ein von Lego gesponserter Wettbewerb zum Thema Naturkatastrophen. Um zu gewinnen muss man sich auf eine Naturkatastrophe (wir haben Wildfire, also Walbrände) und eine Region (Black Forest in Colorado) spezialisieren und eine innovative Lösung ausarbeiten und diese dann in einer Präsentation den Juroren erklären.
Außerdem muss man einen Roboter bauen, der verschiedene Missionen erfüllen muss, was echt alles andere als einfach ist, aber wir haben echt eine gute Gruppe und es macht total Spaß mit allen zusammenzuarbeiten.
Meine neue Heimat hat aber leider auch ein paar Schattenseiten, oder besser gesagt eine: Das Wetter!
Seit vor Weihnachten regnet es eigentlich durchgehend und Wiesen und Wege stehen einfach komplett unter Wasser.
| Man erkennt es nicht richtig, aber alles silberne ist Wasser und sollte eigentlich Gras sein :D |
Und auch in Galway waren einige Straßen überflutet.
Das Beste ist allerdings, dass die Iren eigentlich kein Wort über das "ein bisschen schlechte Wetter" verlieren :P
Naja ich hoffe ja immer noch, dass es bald wieder aufhört zu regnen, aber das dauert wahrscheinlich noch bis August :P
See ya Kathy
Freitag, 20. Dezember 2013
Ferien- Kathy
Ich weiß, ich weiß, ich hab's gestern wieder vergessen zu schreiben :D
Dafür gibt's heute dann gleich 2 Tage auf einmal, denn sie waren echt "Ereignisreich" :D
Gestern der Tag fing wieder mal mit 3 Stunden Musicalprobe an und danach hatten wir eine Stunde Deutsch in der wir auf YouTube schauen durften was wir wollten.
Und weil wir ja eine katholische Schule sind, sind wir natürlich auch zu Weihnachten in die Kirche gegangen. Allerdings hat der Priester (oder wie auch immer das heißt) nur etwa zwei Sätze gesagt und ansonsten gab es Lesungen aus der Bibel, zwischen denen immer wieder Weihnachtslieder gesungen wurden und da ich in der TY Gruppe war, die gesungen hat, war es echt total schön.
Nach der Mittagspause haben wir dann noch einen Film geschaut, der echt etwas seeehr seltsam war :D Bei einer Szene hat Saorise angefangen zu schreien und es endete dann damit, dass alle aus unserer Klasse geschrien haben und unsere Lehrerin ziemlich irritiert war :D
Außerdem hat Ella mir noch Plätzchen geschenkt *-*
Thanks for that again, Ella <3 Love you!
Und ich hab von meinem Religion Lehrer ein riesiges Päckchen voll mit Toblerone-Mini geschenkt bekommen, weil Rosie und ich die Texte für die Lesungen in der Kirche abgetippt haben. Allerdings habe ich kein einziges davon gegessen, sondern alle im ganzen Jahrgang verteilt :D
Und damit war dann auch schon der letzte offizielle Schultag vor den Weihnachtsferien um.
Heute war dann nur noch ein Tablequiz und wir haben haushoch verloren :D Sogar gegen die 1 Year Teams, but who cares?! :D Wir hatten Spaß! Außerdem war No Uniform Day, das heißt wir durften endlich mal wieder normal in die Schule gehen :D
Wir hatten dann schon um 11 Uhr Schule aus und im Bus fällt Fiona und mir dann auf, dass wir die Weihnachtsgeschenke für unsere Gasteltern in der Schule liegen lassen haben :D Also direkt mal Joe, unseren Busfahrer gefragt, ob er noch eine Runde für die Primary School fährt, die später aus hatte und zum Glück hat er das gemacht, also sind wir mit ihm zurück zur Schule gefahren :D
Auf dem Rückweg wollte ich nicht, dass er extra um mich nach Hause zu fahren noch einen riesen Umweg fahren muss (er ist echt der Beste :D) haben wir kurzerhand beschlossen dass ich mit zu Fiona komme. Blöd nur, dass sie ihren Schlüssel vergessen hatte und wir 2 Stunden im eiskalten Regen und Sturm auf ihren Gastbruder gewartet haben :D
Außerdem habe ich eine total schöne Kette von Tara zu Weihnachten bekommen.
You're the best, Tara xoxo
So jetzt noch ein paar Bilder :D
See ya eure verfrorene Kathy :D
Dafür gibt's heute dann gleich 2 Tage auf einmal, denn sie waren echt "Ereignisreich" :D
Gestern der Tag fing wieder mal mit 3 Stunden Musicalprobe an und danach hatten wir eine Stunde Deutsch in der wir auf YouTube schauen durften was wir wollten.
Und weil wir ja eine katholische Schule sind, sind wir natürlich auch zu Weihnachten in die Kirche gegangen. Allerdings hat der Priester (oder wie auch immer das heißt) nur etwa zwei Sätze gesagt und ansonsten gab es Lesungen aus der Bibel, zwischen denen immer wieder Weihnachtslieder gesungen wurden und da ich in der TY Gruppe war, die gesungen hat, war es echt total schön.
Nach der Mittagspause haben wir dann noch einen Film geschaut, der echt etwas seeehr seltsam war :D Bei einer Szene hat Saorise angefangen zu schreien und es endete dann damit, dass alle aus unserer Klasse geschrien haben und unsere Lehrerin ziemlich irritiert war :D
Außerdem hat Ella mir noch Plätzchen geschenkt *-*
Thanks for that again, Ella <3 Love you!
Und ich hab von meinem Religion Lehrer ein riesiges Päckchen voll mit Toblerone-Mini geschenkt bekommen, weil Rosie und ich die Texte für die Lesungen in der Kirche abgetippt haben. Allerdings habe ich kein einziges davon gegessen, sondern alle im ganzen Jahrgang verteilt :D
Und damit war dann auch schon der letzte offizielle Schultag vor den Weihnachtsferien um.
Heute war dann nur noch ein Tablequiz und wir haben haushoch verloren :D Sogar gegen die 1 Year Teams, but who cares?! :D Wir hatten Spaß! Außerdem war No Uniform Day, das heißt wir durften endlich mal wieder normal in die Schule gehen :D
Wir hatten dann schon um 11 Uhr Schule aus und im Bus fällt Fiona und mir dann auf, dass wir die Weihnachtsgeschenke für unsere Gasteltern in der Schule liegen lassen haben :D Also direkt mal Joe, unseren Busfahrer gefragt, ob er noch eine Runde für die Primary School fährt, die später aus hatte und zum Glück hat er das gemacht, also sind wir mit ihm zurück zur Schule gefahren :D
Auf dem Rückweg wollte ich nicht, dass er extra um mich nach Hause zu fahren noch einen riesen Umweg fahren muss (er ist echt der Beste :D) haben wir kurzerhand beschlossen dass ich mit zu Fiona komme. Blöd nur, dass sie ihren Schlüssel vergessen hatte und wir 2 Stunden im eiskalten Regen und Sturm auf ihren Gastbruder gewartet haben :D
Außerdem habe ich eine total schöne Kette von Tara zu Weihnachten bekommen.
You're the best, Tara xoxo
So jetzt noch ein paar Bilder :D
| Wir haben Plätzchen gebacken :) |
| Metzger in Oughterard :D Nette Gänse, oder? |
| Deprimierenste Sache der Welt: Du verlässt um 8 Uhr morgens das Haus und der Mond scheint noch... |
| Ellas Plätzchen *-* |
| Unsere Hall heute für's Tablequiz |
| Wenn du mal nicht weiter weißt... Ach scheiß drauf schreib einfach John Lee hin :D |
| Regen und Sturm in Doon East :D Wuhuuuu!! |
See ya eure verfrorene Kathy :D
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Winter und Zahnarzt- Kathy
Als ich heute vom Schnee in Kanada gelesen habe, wurde ich ganz neidisch: Hier in Irland ist Schnee leider ziemlich selten.
Dafür bekommen wir grade die gesamte Breitseite des irischen Wetters ab. Heißt im Klartext: Sturmböen und Regen. Einige Wiesen stehen so unter Wasser das man nichts grünes mehr sieht, sondern nur noch die Mauern dazwischen. Nicht umsonst haben die meisten Häuser hier keinen Keller :D Aber man gewöhnt sich dran und bis auf den Wind ist es für Dezember sogar relativ warm: 10 Grad. Mal mehr, mal weniger :D
Außerdem war ich heute dann beim Zahnarzt, wegen meines abgebrochenen Zahns und sie haben mir eine Betäubungsspritze gegeben, weil der grade geschliffen werden musste und sie deswegen mit so einem Staubsaugerding in meinem Mund rumgewerkelt haben und das hat kalte Luft an meine Zähne gepustet :D
Danach musste ich wieder in die Schule und es war echt nicht angenehm mit betäubter Lippe im Unterricht zu sitzen, aber egal :D
See ya
Kathy
Dafür bekommen wir grade die gesamte Breitseite des irischen Wetters ab. Heißt im Klartext: Sturmböen und Regen. Einige Wiesen stehen so unter Wasser das man nichts grünes mehr sieht, sondern nur noch die Mauern dazwischen. Nicht umsonst haben die meisten Häuser hier keinen Keller :D Aber man gewöhnt sich dran und bis auf den Wind ist es für Dezember sogar relativ warm: 10 Grad. Mal mehr, mal weniger :D
Außerdem war ich heute dann beim Zahnarzt, wegen meines abgebrochenen Zahns und sie haben mir eine Betäubungsspritze gegeben, weil der grade geschliffen werden musste und sie deswegen mit so einem Staubsaugerding in meinem Mund rumgewerkelt haben und das hat kalte Luft an meine Zähne gepustet :D
Danach musste ich wieder in die Schule und es war echt nicht angenehm mit betäubter Lippe im Unterricht zu sitzen, aber egal :D
See ya
Kathy
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Dienstag, 17. Dezember 2013
Aus dem Leben eines TY-Schülers- Kathy
Während alle anderen Jahrgänge über ihre Christmas-Examen stöhnen, die von heute bis Freitag stattfinden, durften wir heute mal wieder die Vorzüge des TYs genießen und hatten keinen richtigen Unterricht.
Die ersten 6 Schulstunden haben wir, genauso wie gestern, für das Play geprobt und danach haben wir noch Weihnachtslieder fürs Altersheim gesungen.
Die letzte halbe Stunde, bis zum Schulschluss haben wir dann noch den Home Ec Room geputzt, aber das war echt alles andere als anstrengend :D
Und das ist nur ein Beispiel. Wir haben auch viele Ausflüge, Unternehmungen und natürlich das Musical.
Wenn ihr also euer Auslandsjahr in Irland verbringen wollt denkt echt drüber nach das TY zu machen: Es ist es Wert!
See ya Kathy :)
Die ersten 6 Schulstunden haben wir, genauso wie gestern, für das Play geprobt und danach haben wir noch Weihnachtslieder fürs Altersheim gesungen.
Die letzte halbe Stunde, bis zum Schulschluss haben wir dann noch den Home Ec Room geputzt, aber das war echt alles andere als anstrengend :D
Und das ist nur ein Beispiel. Wir haben auch viele Ausflüge, Unternehmungen und natürlich das Musical.
Wenn ihr also euer Auslandsjahr in Irland verbringen wollt denkt echt drüber nach das TY zu machen: Es ist es Wert!
See ya Kathy :)
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Montag, 16. Dezember 2013
Montags-Sonntagspost- Kathy
Ich weiß, ich weiß, ich hatte gesagt ich schreibe den heutigen Post gestern, aber es gab ein kleines Missverständnis mit meiner Gastmutter, weswegen ich erst um 10 nach Hause gekommen bin und dann ist mir auch noch mein halber Schneidezahn weggebrochen, also hatte ich dementsprechend echt keine Lust mehr. Aber keine Sorge, es ist nicht dramatisch :D Es tut nicht weh, sondern sieht nur etwas krüppelhaft aus...
Gesehen
Frozen. Und zwar am Samstag im Kino. Der Film ist soooo süß *-* Ich will auch einen Olaf :D
Gehört
Einen sehr interessanten Vortrag über Organspende, der von den 5th years an unserer Schule organisiert wurde, die dafür auch noch einen total lustigen Film gedreht haben :D
Herausgefunden
Was ich tun könnte, wenn ich in Irland schwanger werden würde :D Nicht dass das wirklich passieren würde, aber letzte Woche hatten wir in der Schule einen Talk über ungeplante Schwangerschaften :D
Gelesen
Immer noch The last Runaway, aber das Buch ist echt gut...
Gegessen
Viiiel essen :D Meine Gastmama kann aber auch gut kochen *-*
Entdeckt
Wie schlecht unser Play eigentlich momentan noch ist: Wir hatten heute 6 Schulstunden Probe, wo wir es einmal ganz durchgespielt haben und es war eine Katastrophe!
Wort der Woche
Hoover-Stabsauger. Hierbei bin ich mir jetzt aber hundertprozentig sicher, dass wir das nie im Unterricht gelernt haben :D
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Freitag, 6. Dezember 2013
Nikolaus- Kathy
So zu Nikolaus habe ich mir gedacht, mache ich mal wieder ein Video, ich hoffe es gefällt euch :)
https://www.youtube.com/watch?v=KKrolUAN6IY
See ya Kathy
https://www.youtube.com/watch?v=KKrolUAN6IY
See ya Kathy
Donnerstag, 5. Dezember 2013
05. Dezember- Kathy
Dieser Moment, wenn einfach nur 5 der 75 Leute in deinem Jahrgang in der Schule sind und 4 davon Austauschschüler und zusätzlich alle außer dir in eine Klasse gehen :D
Lasst es mich so formulieren: Es war ein sehr entspannter Tag:P
Naja bis auf Gym, aber ich habs mir ja selbst ausgesucht zum Sport zu gehen...
Da heute nicht wirklich was los war, dachte ich mir lass ich euch mal an einer meiner "Adventskalenderweisheiten" teilhaben, die, wie ich finde, eigentlich ziemlich gut zum Auslandsjahr passt:
Die schönsten und angenehmsten Tage sind nicht die, an denen großartige, aufregende Dinge passieren, sondern die mit den netten einfachen Augenblicken, die sich aneinanderreihen wie Perlen auf einer Schnur.
-Lucy Maud Montgomery
Auf den ersten Blick mag das nichts mit einem Auslandsjahr zu tun haben, aber, zumindest bei mir, ist es so, dass die kleinen Dinge, wie zum Beispiel eine Umarmung viel mehr aus machen und wenn dann an einem Tag viele kleine Dinge passieren, dann ist dieser Tag viel mehr wert, als wenn man jetzt einen besonderen Ausflug macht oder so. Am besten ist es natürlich immer noch wenn beides zusammenkommt :D Das ist dann nämlich ein perfekter Tag.
See ya
Kathy
Lasst es mich so formulieren: Es war ein sehr entspannter Tag:P
Naja bis auf Gym, aber ich habs mir ja selbst ausgesucht zum Sport zu gehen...
Da heute nicht wirklich was los war, dachte ich mir lass ich euch mal an einer meiner "Adventskalenderweisheiten" teilhaben, die, wie ich finde, eigentlich ziemlich gut zum Auslandsjahr passt:
Die schönsten und angenehmsten Tage sind nicht die, an denen großartige, aufregende Dinge passieren, sondern die mit den netten einfachen Augenblicken, die sich aneinanderreihen wie Perlen auf einer Schnur.
-Lucy Maud Montgomery
Auf den ersten Blick mag das nichts mit einem Auslandsjahr zu tun haben, aber, zumindest bei mir, ist es so, dass die kleinen Dinge, wie zum Beispiel eine Umarmung viel mehr aus machen und wenn dann an einem Tag viele kleine Dinge passieren, dann ist dieser Tag viel mehr wert, als wenn man jetzt einen besonderen Ausflug macht oder so. Am besten ist es natürlich immer noch wenn beides zusammenkommt :D Das ist dann nämlich ein perfekter Tag.
See ya
Kathy
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Mittwoch, 4. Dezember 2013
04. Dezember- Kathy
Heute war definitiv besser als gestern, aber das muss ja auch so sein, wenn schon das Frühstück so hammer ist :D
Ich weiß nicht ob ihr die kennt, aber gestern in dem Paket waren die genialsten Schokostreusel der Welt. Die auf Toast und alles ist perfekt :D
Naja in der Schule war es dann eigentlich auch ganz lustig, weil heute ein Law-Course angeboten wurde, bei dem die Hälfte unseres Jahrgangs mitgemacht hat und die andere Hälfte geschwänzt hat :D In meiner Klasse waren ohne mich zwei Leute, aber das konnte mir eigentlich relativ egal sein, weil ich zusammen mit Imke und Tara an der Präsentation für unser Lego-Projekt gearbeitet habe (Ja 8 Schulstunden lang über Wildfire :D)
Das Lego-Projekt ist ein irlandweiter Wettbewerb zum Thema Naturkatastrophen, für den wir uns auf eine bestimmte Naturkatastrophe festlegen, dann eine Community suchen sollten und im Endeffekt eine Präsentation inklusive einer Lösung für, die durch die Katastrophe verursachten Probleme, erstellen.
Im zweiten Teil des Wettbewerbs muss man aus Lego einen Roboter bauen, der verschiedene Aufgaben erfüllen muss :D
Naja wie gesagt, mit der Präsentation haben wir heute 8 Stunden verbracht :D
Nach der Schule sind Imke, Fiona, Elvira und ich dann zu einer Art Handarbeitskurs gegangen, für den Gaisce-Award. (Dazu hatte ich glaube ich irgendwann schon mal einen Post gemacht)
Dann bin ich schnell nach Hause gegangen, hab was gegessen, mich umgezogen und muisste auch schon wieder los zum Reiten.
Also alles in allem war der Tag echt klasse :D Und ich werde jetzt eine kleine Eule stricken :D
See ya Kathy
Ich weiß nicht ob ihr die kennt, aber gestern in dem Paket waren die genialsten Schokostreusel der Welt. Die auf Toast und alles ist perfekt :D
Naja in der Schule war es dann eigentlich auch ganz lustig, weil heute ein Law-Course angeboten wurde, bei dem die Hälfte unseres Jahrgangs mitgemacht hat und die andere Hälfte geschwänzt hat :D In meiner Klasse waren ohne mich zwei Leute, aber das konnte mir eigentlich relativ egal sein, weil ich zusammen mit Imke und Tara an der Präsentation für unser Lego-Projekt gearbeitet habe (Ja 8 Schulstunden lang über Wildfire :D)
Das Lego-Projekt ist ein irlandweiter Wettbewerb zum Thema Naturkatastrophen, für den wir uns auf eine bestimmte Naturkatastrophe festlegen, dann eine Community suchen sollten und im Endeffekt eine Präsentation inklusive einer Lösung für, die durch die Katastrophe verursachten Probleme, erstellen.
Im zweiten Teil des Wettbewerbs muss man aus Lego einen Roboter bauen, der verschiedene Aufgaben erfüllen muss :D
Naja wie gesagt, mit der Präsentation haben wir heute 8 Stunden verbracht :D
Nach der Schule sind Imke, Fiona, Elvira und ich dann zu einer Art Handarbeitskurs gegangen, für den Gaisce-Award. (Dazu hatte ich glaube ich irgendwann schon mal einen Post gemacht)
Dann bin ich schnell nach Hause gegangen, hab was gegessen, mich umgezogen und muisste auch schon wieder los zum Reiten.
Also alles in allem war der Tag echt klasse :D Und ich werde jetzt eine kleine Eule stricken :D
See ya Kathy
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Dienstag, 3. Dezember 2013
3. Dezember- Kathy
Hallihallo, ich bins wieder, die Weihnachtspäckchenannahmestation :D
Ich hab nämlich noch ein Weihnachtspäckchen bekommen und das hat mir echt den Tag gerettet.
Das Wetter war heute nämlich ziemlich bescheiden und deswegen war meine Laune etwas negativ heute morgen, sehr hilfreich war dann auch, dass unser Musical Lehrer mich grundlos angeschrien hat (Ein Typ aus meinem Jahrgang hat Mist gebaut, da hat unser Lehrer beschlossen, dass die Probe abgebrochen wird und nur noch Gruppe 2 Proben sollte. Wir Leute aus Gruppe 1 sollten dann noch bis zu Klingel im Roundroom sitzen, aber danach hätten wir Music bei dem eben genannten Lehrer gehabt, also wollte ich ihn nur kurz fragen, ob wir dann einen anderen Lehrer haben, aber er hat mich noch nicht einmal aussprechen lassen und nur angeschrien ich soll mich hinsetzen -.-)
Später sind wir dann im Regen zum Laden gelaufen (Ich brauchte weiße Schokolade für ein Rezept) nur um rauszufinden, dass beide Läden in Oughterard keine weiße Schokolade verkaufen.
In Survival Cookery sind uns dann auch noch die Brownies misslungen.
Also alles in allem kein besonders toller Tag, aber als ich dann nach Hause kam, wartete schon ein Weihnachtspäckchen auf mich und das hat echt alle blöden Vorkommnisse des Tages wieder wettgemacht *-*
Vielen, vielen lieben Dank dafür an Anke, Stephan, Mats und Mika! Ich hab mich so unglaublich gefreut :)
So morgen wird bestimmt wieder besser :D
See ya then
Kathy :)
Ich hab nämlich noch ein Weihnachtspäckchen bekommen und das hat mir echt den Tag gerettet.
Das Wetter war heute nämlich ziemlich bescheiden und deswegen war meine Laune etwas negativ heute morgen, sehr hilfreich war dann auch, dass unser Musical Lehrer mich grundlos angeschrien hat (Ein Typ aus meinem Jahrgang hat Mist gebaut, da hat unser Lehrer beschlossen, dass die Probe abgebrochen wird und nur noch Gruppe 2 Proben sollte. Wir Leute aus Gruppe 1 sollten dann noch bis zu Klingel im Roundroom sitzen, aber danach hätten wir Music bei dem eben genannten Lehrer gehabt, also wollte ich ihn nur kurz fragen, ob wir dann einen anderen Lehrer haben, aber er hat mich noch nicht einmal aussprechen lassen und nur angeschrien ich soll mich hinsetzen -.-)
Später sind wir dann im Regen zum Laden gelaufen (Ich brauchte weiße Schokolade für ein Rezept) nur um rauszufinden, dass beide Läden in Oughterard keine weiße Schokolade verkaufen.
In Survival Cookery sind uns dann auch noch die Brownies misslungen.
Also alles in allem kein besonders toller Tag, aber als ich dann nach Hause kam, wartete schon ein Weihnachtspäckchen auf mich und das hat echt alle blöden Vorkommnisse des Tages wieder wettgemacht *-*
Vielen, vielen lieben Dank dafür an Anke, Stephan, Mats und Mika! Ich hab mich so unglaublich gefreut :)
So morgen wird bestimmt wieder besser :D
See ya then
Kathy :)
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